Archiv für die Kategorie ‘H’

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Homo israelus criticus

Samstag, 22. März 2008

Der gemeine Israelkritiker, wie er von Caledooper so treffend auf Spirit of Entebbe beschrieben wird.

Der homo israelus criticus zeichnet sich durch die absolute Sicherheit aus, ein Tabubrecher und Einzelkämpfer gegen die böse Mehrheit zu sein, die ihm seine Israelkritik verbietet. Er gibt sich mit überaus großem Erfolg der Illusion hin, derjenige zu sein, der gegen den Strom schwimmt, sich der schlimmsten Verfolgung aussetzt, um die einzig gültige Wahrheit gegen jüdische Machtansprüche und Meinungsunterdrückung in die Welt zu tragen.

Das Dumme an dieser Einstellung ist: Sie läuft der Realität diametral entgegen, wie im oben verlinkten Beitrag ausführlich dargestellt wird. Das hindert den gemeinen Israelkritiker nicht an der Verbreitung und Absolutsetzung seiner Meinung über das Unterdrückt sein und die Einsamkeit des armen Kritiker-Daseins. Und je mehr Menschen sich als mit seiner Meinung konform bekennen, desto weniger ist er davon zu überzeugen nicht zu einer kleinen, verfolgten, unterdrückten Minderheit zu gehören.

Dabei gehört zur überall und ständig verbreiteten „israelkritischen“ Meinung jegliche Verteidigung Israels als „unverhältnismäßig“ zu bezeichnen, die „Besatzung“ für alle Unbill im Nahen Osten verantwortlich zu machen und die dortigen (wie auch sonstigen muslimischen) Terroristen ausschließlich als Opfer darzustellen, die nicht anders können als mit Terror ihre Interessen zu vertreten, weil sie ja von den Juden Israelis geknechtet werden. Sie sind alle besetzt, gerade und besonders auch die, die in ihrem Machtbereich keinen Israeli/Juden mehr finden können (s. Gazastreifen).

Bei Kämpfen zwischen Israelis und „Aktivisten“/„Militanten“/„Extremisten“ betrachtet der gemeine Israelkritiker arabische Opfer gemeinhin als Zivilisten oder maximal „Kämpfer“ (einer gerechten Sache); jegliche pal-arabische Behauptung über Abläufe von Kämpfen wird ungeprüft übernommen und weiter verbreitet, während israelische Darstellungen – so weit sie überhaupt wahrgenommen werden – als propagandistische und kritisch zu (ent)würdigende Darstellung, der nicht zu trauen ist.

Das Hauptkennzeichen des Israelkritikers ist in der Regel, dass auf Argumente und Fakten nicht eingegangen, sondern darauf mit Sprechblasen und ständig wiederholten Phrasen reagiert wird. Maximal wird ein gezielt und lange beackerter Einzelvorfall angeführt, der als Begründung dienen muss und doch genau das Gegenteil dessen ist, was ihm unterstellt wird: Dieser Einzelvorfall ist das Gegenteil von repräsentativ für das Handeln Israels, was der „Kritiker“ allerdings anders sieht. Sachkenntnis ist nicht förderlich, da sie Fakten im Weg steht.

Weitere Eigenschaften und Vorgehensweisen sollten dem verlinkten Beitrag auf Spirit of Entebbe entnommen werden.

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Human Littering

Freitag, 23. November 2007

Auch “Menschen-Entsorgung”. Eine Praxis reicher Ölscheichs, die sich ihrer Hausangestellten im Ausland –z.B. der Schweiz – entledigen wie andere ihre Haustiere aussetzen, damit man diesen Ungläubigen nicht einmal den vereinbarten Hungerlohn bezahlen braucht. Sollen die doch sehen, wie sie klar kommen. Lasst andere dafür sorgen, dass die nicht vor die Hunde gehen. Und wenn nicht, auch egal.

Daniel Pipes hat schon öfter darüber geschrieben, dass Hausangestellte aus dem südostasiatischen Raum von Arabern (auch im Westen!) praktisch als Sklaven gehalten werden. Der in der Schweiz (kaum) bekannt gewordene Fall stellt einen neue Höhepunkt der Menschenverachtung durch superreiche Araber dar.

(Die Ausbeutung von Hausangestellten ist ein globales Phänomen und Problem. Allerdings habe ich die unglaublichsten Fälle leider immer wieder aus einem Bereich zu lesen bekommen – dem, aus dem auch die Forderung kommt, die Sklaverei zu legalisieren.)

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Halal-Hippie

Freitag, 23. November 2007

Links- und sonstlastige Islamisten-Fans, die bei einem Muslim nie etwas Negatives finden können und den Islam und seine Vertreter hofieren und ihnen ihre Forderungen nur zu gern erfüllen wollen. Kritik am Islam ist immer Islamophobie, diskriminierend und rassistisch motiviert. Ihr wichtigster Wahlspruch lautet „Islam heißt Frieden“. Alles, was davon abweicht, wird nieder gemacht. Von unseren Normen und Wertvorstellungen abweichendes Verhalten ist kulturell bedingt und darf nicht hinterfragt oder abgelehnt werden. Mit krimineller Energie durchgeführte Umsetzung dieser abweichenden Vorstellungen und Praktiken allerdings werden als Einzelfälle heruntergespielt und gelten auf keinen Fall als kulturbedingt.

Der Begriff kommt aus Skaninavien. Eine norwegische Komödiantin pakistanischer Herkunft namens Shabana Rehman wandte ihn auf „eingeborene Europäer“ an, die den Multikulturalismus bedingungslos umarmen und dabei alles Verhalten, Werte und Grundsätze des Westens über Bord kippen, wenn es um Muslime geht und behaupten, diese Sicht gründe auf genau diesen westlichen Grundsätzen.
Ein muslimischer dänischer Parlamentarier übernahm den Begriff für ein Buch, was für seine weitere Verbreitung vor allem im skandinavischen Raum sorgte.