Archiv für die Kategorie ‘M’

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MSM = Mainstream-Medien

Mittwoch, 6. Februar 2008

Mainstream-Medien sind in erster Linie die „alteingesessenen“ Medien – Zeitungen, Sender, etc. – die eine große Reichweite haben, dem Mainstream-Denken, der politischen Korrektheit usw. hinterherhecheln, die mit dem Strom schwimmen und unglaublich angepasst sind, so anarchistisch und/oder progressiv sie auch zu sein glauben. Diese Medien dulden abweichendes Denken nicht, verdammen die Blogosphäre, weil sie deren Konkurrenz fürchten, als unseriös (was sie in mancher Hinsicht sicherlich auch sein dürfte) und beschimpfen alle, die eine andere Meinung haben als sie selbst – der einzig richtigen, (politisch) erlaubbaren Meinung. So wird Meinungsvielfalt abgeschafft, auch wenn es viele, viele Zeitungen, Radio- und Fernsehsender gibt; die grundsätzliche Gleichschaltung gewisser Themenbereiche ist das, was zu sein hat und wogegen niemand anstinken darf, will er nicht als rechtsradikal, rassistisch, diskriminierend und kriminell gelten.

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Märtyrer

Montag, 26. November 2007

Ein Mensch, der wegen seines Glaubens verfolgt und getötet wird, weil er ihn nicht aufgibt, sich einen anderen nicht aufzwingen lässt oder einfach nur, weil er diesem Glauben anhängt.

Märtyrer ist ausdrücklich NICHT, wer mordet, um ins Paradies zu kommen. Wer beim Töten von Menschen, die nicht dem eigenen Glauben anhängen, getötet wird, ist ein Mörder, kein Märtyrer. Solche Mörder werden im Islam „Schahid“ genannt und in die Umgangssprache mit Märtyrer übersetzt. Damit verdreht man den Märtyrerbegriff in sein Gegenteil. Wer mordet, um seinen Glauben zu „verteidigen“, ist ein Mörder (oft auch Massenmörder). Basta.

(Eine gute Verdeutlichung, verfasst von der Hilfsaktion Märtyrerkirche, findet sich auf dem Blog Castollux).

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Meta-Islamophobie

Sonntag, 25. November 2007

auch: -> Islamophobie-Phobie,
definiert als eine übertriebene, gewöhnlich unerklärbare und unlogische Angst vor der bloßen Kritik am Islam, wie auch der pathologischen Zurückweisung ihn für die Taten und das Verhalten seiner Anhänger zur Rechenschaft zu ziehen.

Die OIC (Organization of the Islamic Conference), die Dachorganisation der islamischen Staaten, mit ihren 57 Mitgliedern der größte und inzwischen einflussreichste Block in der UNO-Vollversammlung, ist ein Paradebeispiel für Meta-Islamophobie. Jegliches Wort, das über islamische Fanatiker gesagt wird, definiert sie als Angriff auf den Islam als ganzes, brüllt „Islamophobie“ und fordert Bestrafung des „Täters“. Sie geht inzwischen so weit zu behaupten, dass Islamophobie (sprich: jegliche Kritik am Islam) „die schlimmste Form der Terrorismus“ auf der Welt sei.

Das zeigt die Irrationalität des Islamophobie-Vorwurfs. Dem kann man schlicht entgegenhalten: Liebe OIC, die schlimmste Form des Terrorismus ist willkürlicher Mord, nicht „Verunglimpfung und Intoleranz“. Zumal in der Form, wie „Verunglimpfung und Intoleranz“ von euch Islamophobiephoben definiert wird.

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Mullah-SS

Freitag, 23. November 2007

Die „Revolutionswächter“ im Iran heißen eigentlich ganz anders: Schutzstaffel – also SS, wie die mit den zackigen Buchstaben aus dem braunen Imperium des kleinen Landstreichers, der sich 1945 umbrachte. Das ist passend, denn so viel anders benehmen sie sich nicht und sie legen das gleiche elitäre Selbstverständnis an den Tag. Die vollständige Erklärung ist aus der Achse des Guten übernommen:

Sie haben bestimmt von den “Revolutionswächtern” oder “Revolutionsgarden”, wie sie in den deutschen Medien genannt werden, gehört. Die USA wollen diese staatliche terroristische Organisation endlich als “terroristische Organisation” einstufen, wobei dies nur ein symbolischer Akt ist. Ich bin eine im Exil lebende iranische Journalistin und habe meine eigene Kolumne in einer iranischen Zeitung, die seit 25 Jahren im Exil erscheint (London).

Eigentlich wollte ich in einem Brief allen deutschen Zeitungen und Zeitschriften die genaue Übersetzung des Begriffes “Revolutionsgarden” oder “Revolutionswächter” mitteilen. Ich weiß nicht, wie diese Übersetzung zustande kam, während sie genau “Schutzstaffel” bedeutet, also SS. Auf persisch heißt es: “Sepahe Pasdaran.” Sepah bedutet: Armee, Heer, Staffel. Pasdaran bedeutet: Diejenigen, die schützen. Also: Schutzstaffel.

Diese terroristische Organisation ist auch wirtschaftlich sehr aktiv und kontrolliert - neben einer handvollen Mullah-Familien und religiösen Stiftungen - den Löwenteil der unproduktiven Wirtschaft im Iran. Ich habe gedacht, vielleicht wäre diese Information für Sie interessant. Wir IranerInnen, im Iran und im Exil, haben längst unsere Hoffnung auf irgendeine Unterstützung von der deutschen Seite (Regierung, Parteien und sogar NGOs) und auch von der EU aufgegeben. Unsere Gesellschaft, unsere Nation versinkt. Sie wird auf den Strassen gefoltert und hingerichtet, aber keinem macht diese brutale Realität etwas aus.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Ellahe Bograt

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Moonbats

Freitag, 23. November 2007

„Moonbats“ (Mond-Fledermäuse*) ist ein Begriff, der sich bei konservativen Bloggern und Autoren in den USA so langsam für die einbürgert, die entgegen aller Fakten ihre eigene Wunschvorstellung der Realität zur Wirklichkeit erheben, Verschwörungstheorien basteln, sie verbreiten und zur allein gültigen Weltsicht erhoben wissen wollen. Solche Typen aufzuzählen würde zu lange dauern, weil die allmählich zu einer unübersichtlich großen Gruppe werden. Einer gehört aber seit Jahren dazu: Jimmy Carter, Vorzeige-Antiisrael-Baptist, Versager-Präsident und Hetz-Unwahrheiten-Buchautor.

Genau diese Spezies homo sapiens gibt es in Europa auch zur Genüge, wenn sie nicht sogar mehr als deutlich die Mehrheit stellt. Darunter gibt es organisierte Gruppen, die sich die Menschenrechte auf die Fahnen geschrieben haben, aber nur allzu gerne eines dabei vergessen: das Recht real lebender Juden des Nahen Ostens ein sicheres Leben zu führen und sich gegen die zu verteidigen, die sie ausrotten wollen. Statt dessen werden die Terroristen zu Opfern und Freiheitskämpfern erklärt, die Israelis zu den neuen Nazis und Maßnahmen zur Vernichtung des jüdischen Staates gefordert, die natürlich alle nur zum Erhalt desselben dienen sollen.

Ähnlich sieht es mit den Rechten der Mehrheitsbevölkerung eines Staates aus, die sich nach den Wolkenkuckucksheimen und falsch verstandener Toleranz der Moonbats den Minderheiten beugen sollen. Sie haben Verständnis für Extremisten, wenn diese nicht „rechts“ sind, und alles, was diese tun. Sie halten so ziemlich alles für gut und akzeptabel, was die nicht „Rechten“ tun, selbst wenn massenhaft Menschen dabei ihr Leben verlieren oder Kulturgüter wie das Aufhängen von Homosexuellen an Baukränen oder die Steinigung von tatsächlichen oder vermeintlichen Ehebrecherinnen (Vergewaltigungsopfer können durchaus so eingestuft werden) unterstützt.

 

Der Begriff entstammt einer Zeitungsente, die die New York Sun im Jahr 1835 verbrochen hatte und in der behauptet wurde, ein britischer Wissenschaftler habe mit Hilfe eines von ihm entwickelten Fernrohrs fledermausartige Wesen auf dem Mond entdeckt.