Archiv für die Kategorie ‘S’

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Saudi-Barbaria

Donnerstag, 3. Januar 2008

Nebenbezeichnung für das Königreich auf der Arabischen Halbinsel, dessen oberster Stammesführer die Haschemiten aus Mekka und Medina vertrieb und dessen König und Prinzen sich ausgiebig an Petrodollars laben.

Angesichts von Verhaltensmuster und Gesetzgebung dieses Landes kann man die Bezeichnung sehr wohl verstehen, die mir erstmals in einem Aufsatz von Denis Schulz auf Islam Watch begegnete: Muslims: The Most Kind, Loving, Loyal, Protective and Easily Offended People – Muslime: die freundlichsten, liebevollsten, loyalsten, beschützendsten und am leichtesten beleidigten Menschen.

Da es um ein anderes Thema ging, war der Begriff lediglich ein kleiner Einwurf, der nicht weiter ausgeführt wurde. Allerdings ein nachvollziehbarer. Immerhin gelten in diesem Land nicht nur barbarisch-mittelalterliche Strafen für „Vergehen“, die in der heutigen Welt überhaupt nicht mehr als Straftaten angesehen werden sollten; darüber hinaus herrscht ein korruptes Herrscherhaus in einem Stil, der lediglich bei barbarischen Potentaten zu finden war. Frauen sind Freiwild, selbst wenn sie verschleiert werden, haben weit gehend nur das Recht ihren Ehemänner als Gebärmaschinen zu dienen und ansonsten schweigend zu dulden. Wenn eine Schule brennt, werden die Schülerinnen wieder ins Feuer getrieben, um umzukommen – das ist besser, als wenn sie ohne ihre obligatorische Vollverhüllung anderen zu Gesicht kommen. Die eigentlichen Arbeiten müssen Gastarbeiter/innen erledigen – Haushaltsarbeiten vor allem junge Frauen, die sexuelle Übergriffe als völlig normal anzusehen haben. Sklavenartige Haltung der Bediensteten gehört ebenso zum Alltag wie alle möglichen Tricks, ihnen ihr Gehalt zu verweigern. Notfalls reist man mal eben ins Ausland und setzt die Sklaven dort aus – das nennt man neumodisch „human littering“. Und um nicht nur Frauen zu diskriminieren, lebt man den ganz alltäglichen Antisemitismus (Juden sind im ganzen Land verboten) und diskriminiert alle Religionen aus dem Islam nicht nur mit Verboten des Betretens der ach so heiligen Stätten, sondern auch durch relativ willkürlich durchgesetzte (oder nicht durchgesetzte) Verbote der Einfuhr selbst persönlicher Bibeln oder religiösen Schmucks.

(Die angeführten Beispiele sind alle in Medien der letzten sechs Jahre berichtet worden – ich bin derzeit allerdings zu faul, die Links dazu herauszusuchen. Wer welche findet, kann sie mir gerne zukommen lassen.)

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Suizid-Pazifisten, europäische

Freitag, 23. November 2007

Inzwischen braucht man das sicherlich nicht mehr auf Europäer zu begrenzen – die Demokratische Partei in den USA verhält sich zunehmend genauso.

Geprägt hat den Begriff offensichtlich Liberal in Austria geprägt, der sich fragt, ob die Suizid-Pazifisten nicht sogar noch gefährlicher sind als aktive Kriegshetzer. Er verfolgt die Spezies in seinem Artikel von ihrer Entwicklung seit Appeasement-Premier Chamberlain in den 1930-er Jahren bis zu den heutigen Vertretern, am Beispiel derer, die für nichts zu schade sind, um im Atomkonflikt mit dem Iran alles zu verharmlosen, was der Teheran-Adolf von sich gibt und alles zu verteufeln, was zu seiner Bekämpfung unternommen wird.

Grundsätzliche Kernaussagen zur Definition des Suizid-Pazifisten:

  • Der Slogan hieß nicht nur mehr “Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!”, sondern “Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Auch nicht gegen den Faschismus!”.
  • Dieser Suizid-Pazifismus drückt sich dadurch aus, dass sofort beim Wort “Waffe” oder “Krieg” zusammengezuckt wird. m Grunde genommen wären dies positive Reaktionen, würden diese Reaktionen nicht zum falschen Zeitpunkt kommen, wenn sich ein Land nämlich gegen Angriffe eines anderen Landes zur Wehr setzt.
  • Ein großes Symptom dieses Suizid-Pazifismus ist es, jede Kriegslösung pauschal abzulehnen, und sei es auch noch so begründete Notwehr wie die Verhinderung eines Völkermordes oder das Recht eines Staates, sich nicht zerbomben zu lassen.
  • Der Suizid-Pazifist dreht gerne Opfer und Täter um, weil er entweder zu wenig weiß oder die Tatsachen verdreht bzw. manipuliert. Der Verteidiger wird dann zum Angreifer, zum Haupttäter.
  • Die beliebtesten Opfer sind seit Entstehen Amerika und Israel.
  • Dabei stellt sich die Frage: Wer ist der größere Kriegshetzer? Wer ist gefährlicher? Der, der vor allzu großer Naivität warnt, und zur Not einen militärischen Angriff auf etwaige Atomanlagen als allerallerallerletztes Mittel nicht ausschließt? Oder der, der einem Menschen, der ganz offen von der Auslöschung eines anderen Staates träumt, die Technologie für die Erstellung der totalen Vernichtungswaffe anvertrauen will?

Unter dem eigentlichen Artikel folgt eine Auseinandersetzung mit einem Kritiker dieser Darstellung. Auch das ist lesenswert.

Eine hervorragende Ergänzung seiner Ausführungen hat Liberal in Austria auf dem eigenen Blog, wie auch bei den Weapons of Modern Democracy eingestellt: Der Suizidpazifisten-Reflex.

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(Einen) Schröder machen

Freitag, 23. November 2007

Weder Worthülsen von sich gegen, noch Diktatoren und Gewaltherrscher hofieren. „Einen Schröder machen“ entstammt dem unappetitlichen Verhalten des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder um die Zeit seines Abgangs aus dem Kanzleramt. Kurz vor seinem Dienstende fädelte er noch schnell einen Deal mit Russlands Gazprom ein, durch den jetzt eine (vielleicht unnötige) Gas-Pipeline durch die Ostsee nach Deutschland gebaut wird. Kurz nach seiner Abdankung wurde er von der Gazprom-Tochtergesellschaft, die die Pipeline baut, in deren Vorstand berufen und steckt jetzt ein erkleckliches Sümmchen als Gehalt ein.

Diese vermutete Verquickung von Entscheidung als Amtsträger und direkt nachfolgender Anstellung mit hoher Vergütung nahm Paul Belien vom Brussels Journal zum Anlass zu fragen, ob Tony Blair jetzt „einen Schröder macht“, als dieser sich beim EU-Gipfel gegen den neuen EU-Vertrag sperrte und ihm vom französischen Präsidenten angeboten wurde der erste „Präsident der EU“ zu werden (Blair tritt nur vier Tage nach dem EU-Gipfel von seinem Posten zurück), offensichtlich in der Absicht den Briten dazu zu bewegen seinen Widerstand aufzugeben.