Archiv für die Kategorie ‘T’

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Tahdiya (Tahadiya, Tahdia)

Donnerstag, 29. Januar 2009

Das deutsche Wikipedia definiert sie so:

Eine Tahadiyah ist eine vorübergehende Einstellung kriegerischer oder feindlicher Handlungen – allerdings ist sie nicht bindend, hat keinen festen Zeitrahmen und kann sofort beendet werden, wenn es für die Gläubigen vorteilhaft ist.
Die Tahadiya ist von einer Hudna (Waffenstillstand) und einer Sulh („Frieden, Friedensschluss; Aussöhnung“) abzugrenzen.

Das englischsprachige Wikipedia ist im Eintrag sparsamer, wird aber doch etwas genauer:

While Hudna is a term for temporary armistice, it should not be confused with tadiya, which stands for calming down on hostilities but not a complete stop to them.

Während „Hudna” ein Begriff für einen zeitlich begrenzten Waffenstillstand ist, sollte sie nicht mit der Tahdiya durcheinander gebracht werden, die für ein Abflauen der Feindseligkeiten steht, jedoch nicht für eine vollständige Einstellung derselben.

Wenn also mal wieder davon die Rede ist, dass die Hamas (oder sonstwer) einen Waffenstillstand anbietet, sollte man sich genau ansehen, welche Begriff die Terroristen verwendeten – es dürfte in der Regel etwas völlig anderes sein, als das, was wir normalerweise unter einem Waffenstillstand anbieten.

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Tochter, Die

Samstag, 23. August 2008

Evelyn Hecht-Galinski, die vor dem Tod ihres Vaters nach Aussage von Henryk M. Broder einfach nur „Hecht“ hieß.

Sie stellt sich immer und überall als „Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter von Heinz Galinski“ vor. Und die Medien- und Meinungsschaffenden machen es genauso. Die Dame geht so heftig mit dem Namen ihres Vaters hausieren, dass sie ihre Legitimation praktisch ausschließlich daraus bezieht. Sie ist öffentlich Die Tochter.

Auf der Reputation ihres Vaters baut sie, um ihre Meinung zum Nahost-Konflikt öffentlich zu machen. Auf den Ruf ihres Vaters bauen auch die Medien- und Meinungsmacher, um die Ansichten Der Tochter bei den Lesern, Hörern und Zuschauern zu verbreiten. Ansichten, die ihren Vater im Grab rotieren lassen – was die Dame bei den Medien so beliebt macht.

Mehr über Die Tochter und ihr „Wirken“ gibt es hier bei abseits vom mainstream, der Achse des Guten, Lizas Welt, Spirit of Entebbe, Zeitung für Schland.

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Terrortainment

Freitag, 27. Juni 2008

Der Oberbegriff für die „Unterhaltung“ durch Terroristen – Gräuelvideos, Aufmärsche, Demonstration von angeblichen Verbrechen Israels, Hasspredigten usw. Eine der von Melanie Philipps unter dieses Genre gezählten Sparten ist Pallywood, die Inszenierung von vorgeblich israelischen Mord- und Zerstörungstaten für die Foto- und Fernsehmedien.

„Erfolgreichstes“ Beispiel für Pallywood-Terrortainment war der Fall Mohamed al-Dura, der eine unglaubliche Welle der Gewalt nicht nur gegen Israel auslöste, sondern auch weltweit immer wieder von den Terroristen als Rechtfertigung der Ermordung jeglicher Juden (s. Daniel Pearl) benutzt wird.

Die von Richard Landes geprägte Definition von Pallywood (systematische Inszenierung von Szenen, um die grundsätzliche Darstellung vom Goliath Israel und dem palästinensischen David rüberzubringen) lässt sich etwas weiter gefasst auf „Terrortainment“ ausdehnen. Hier geht es nicht mehr um die Darstellung vom Goliath Israel und dem David Palästinenser, sondern um die systematische Inszenierung und Darstellung auch authentischer Szenen z.B. von Selbstmord-Bombenattentaten gegen alliierte Soldaten in Afghanistan und dem Irak, die Köpfung von Geiseln durch islamistische Terroristen usw. – letztlich also alles, was den Terroristen als Propagandamaterial zur Verbreitung unter ihresgleichen und unter Gesinnungsgenossen dient bzw. die potenziellen Opfer abschrecken soll. Sie geilen sich an ihren „Erfolgen“ auf, ob diese mit tatsächlichen Ereignissen erzielt werden oder über gestellte Szenen und Schauspielerei.

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Taqiyya

Sonntag, 16. Dezember 2007

Wikipedia gibt folgende Definition an:

Die Taqiyya (arabisch تقية‎, DMG taqīya, „Furcht, Vorsicht“) ist im Islam die Erlaubnis, bei Zwang rituelle Pflichten zu missachten und den eigenen Glauben zu verheimlichen.

Dann folgt, dass sich die schiitische Version im 10. Jahrhundert wegen Verfolgung durch Sunniten entwickelte. Auch, dass Sunniten sie selten anwenden mussten/müssen, weil sie sich aus Gebieten, die nicht unter islamischer Herrschaft stehen, verlassen sollen.

Diese Angaben sind unvollständig, würde ich mal behaupten. Denn Taqiyya erlaubt auch offensiv zu lügen, um dem „Ungläubigen“ zu verschleiern, welche wahre Bedeutung in Dingen, Riten und Zielen liegt, die seiner Unterwerfung dienen. Taqiyya ist ein Kampfmittel, das sich gegen den Feind – den „Ungläubigen“ im „Haus des Krieges“ (dar al-harb) richtet. So erklärt Robert Spencer ausführlich:

Wegen des Kriegszustandes zwischen dem dar al-Islam und dem dar al-harb (Haus des Krieges) muss das systematische Belügen des Ungläubigen als Teil und Päckchen der islamischen Taktiken betrachtet werden. Wenn muslimische Organisationen überall im dar al-harb nachplappern, dass „Islam eine Religion des Friedens ist“ oder die Ursprünge der muslimischen Gewalt in der unausgeglichenen Psyche von bestimmten, einzelnen „Fanatikern“ liegt, dann muss das als Desinformation angesehen werden, die die Welt der Ungläubigen ihre Wachsamkeit aufgeben lassen soll. Natürlich mögen einzelne Muslime wirklich ihre Religion als „friedfertig“ betrachten – aber nur in so weit, als sie die wahren Lehren ignorieren oder in dem Sinne des ägyptischen Theoretikers Sayyid Qutb, der ein seinem „Islam und universeller Friede“ feststellte, dass wahrer Friede ind er Welt obsiegen wird, sobald der Islam sie erobert hat.

 

Ein aufschlussreicher Punkt ist der: Während im dar al-harb jede Menge Muslime gibt, die ihre Religion als friedfertig darstellen, existieren solche im dar al-Islam fast nicht. Ein vom Islam Abgefallener schlug mir einmal einen Lackmus-Test für Westler vor, die glauben, dass der Islam eine Religion des „Friedens“ und der „Toleranz“ ist: Versuchen Sie, das an einer Straßenecke in Ramallah oder Riyadh oder Islamabad oder sonst irgendwo in der muslimischen Welt zu diskutieren und Sie würden keine fünf Minuten überleben.

(Ein) Problem bezüglich Recht und Ordnung (in Bezug auf Muslime im dar al-harb) entstammt einem alt hergebrachten islamischen Rechtsprinzip – dem der Taqiyya, einem Wort, dessen Wurzel so viel heißt wie „treu bleiben“, das im Effekt aber „Verstellung“ bedeutet. Es hat volle koranische Autorität (Suren 3,28 und 16,106) und erlaubt dem Muslim sich äußerlich den Anforderungen unislamischer oder nicht islamischer Regierung anzupassen, während der innerlich dem, was er auch immer als richtigen Islam ansieht, „treu bleibt“ und darauf wartet, dass das Blatt sich wendet. (Hiskett: Some to Mecca Turn to Pray, S. 101)

Band 4, Buch 52, Nr. 269, berichtet von Jabir bin Abdullah: Der Prophet sagte: „Krieg ist Täuschung.“

Zu den historischen Beispielen für Taqiyya gehört die Erlaubnis sogar den Islam selbst aufzugeben, um seinen Hals zu retten oder sich bei einem Feind zu integrieren. Es ist nicht schwer zu sehen, dass die Folgen der Taqiyya extrem hinterhältig sind: Sie machen verhandelte Lösungen – und tatsächlich alle wahrheitsliebende Kommunikation zwischen dem dar al-Islam und dem dar al-harb – unmöglich. Es sollte allerdings nicht überraschen, dass eine Kriegspartei versucht die andere zu ihren Zielen und Absichten in die Irre zu führen. Hugh Fitzgerald von Jihad Watch fasst Taqiyya und Kitman, eine verwandte Form der Täuschung so zusammen.

„Taqiyya“ mit ihrem Ursprung im schiitischen Islam, aber jetzt von Nicht-Schiiten ebenfalls praktiziert, ist die religiös gut geheißene Doktrin der vorsätzlichen Heuchelei in religiösen Fragen, die unternommen werden kann, um den Islam zu und die Gläubigen zu schützen.

Ein verwandter Begriff breiterer Anwendbarkeit ist „kitman“, der als „mentale Zurückhaltung“ definiert wird. Ein Beispiel für „Taqiyya“ wäre, dass ein Muslim-Entschuldiger darauf besteht, dass es „natürlich“ im Bewusstsein des Islam Freiheit gibt und den Vers zitiert: „Es soll keinen Zwang im Glauben geben.“ (Sure 2,256) Aber der gegebene Eindruck wird falsch sein, denn es ist die muslimische Doktrin der Außerkraftsetzung (naskh) nicht erwähnt worden, durch die ein solcher früher Vers wie der über „kein Zwang im Glauben“ durch spätere aufgehoben worden ist, die weit intoleranter und feindselig sind. Jedenfalls zeigt die Geschichte, dass es innerhalb des Islam für Muslime und Nichtmuslime „Zwang im Glauben“ gibt und immer gegeben hat.

„Kitman“ liegt der Taqiyya“ nahe, „aber statt offener Heuchelei besteht sie darin, dass nur ein Teil der Wahrheit gesagt wird, wobei „mentale Zurückhaltung“ die Auslassung des Restes rechtfertigt. Ein Beispiel mag genügen. Wenn ein Muslim behauptet „Jihad“ bedeute „einen geistigen Kampf“ und es unterlässt hinzuzufügen, dass diese Definition eine im Islam junge ist (wenig mehr als ein Jahrhundert alt), täuscht er, indem er etwas zurückhält, und praktiziert „Kitman“. Wenn er zu Unterstützung seiner zweifelhaften Behauptung den Hadith anführt, in dem Mohammed, als er aus einer seiner Schlachten nach Hause zurückkehrt, gesagt haben soll (das weiß man aus einer Kette von Leuten, die es weiter gegeben haben und heißt isnad), dass er „vom größeren Jihad zum kleineren Jihad“ zurückkehrte und nicht dazu sagt, was er auch als wahr kennt, dass dies ein „schwacher“ Hadith ist, der von den meist respektierten Muhaddithin als von zweifelhafter Authentizität angesehen wird, praktiziert er weiter „Kitman“.

In Zeiten, in denen die größere Stärke des dar al-harb es notwendig macht, dass der Jihad ein indirektes Herangehen übernimmt, muss es die natürliche Haltung des Muslim gegenüber der ungläubigen Welt eine der Täuschung und der Auslassungen sein. Frei das Endziel des dar al-Islam offen zu legen, das dar al-harb zu erobern und zu plündern, sobald man die militärischen Trumpfkarten in der Hand hält, wäre strategische Idiotie. Glücklicherweise für die Jihadisten begreifen die meisten Ungläubigen nicht, wie man den Koran lesen muss; auch machen sie sich nicht die Mühe selbst herauszufinden, was Mohammed tatsächlich sagte und lehrte; damit ist es leicht durch selektive Zitate und Auslassungen den Eindruck zu vermitteln, dass der „Islam eine Religion des Friedens“ ist. Jeder Ungläubige, der solche Fiktion glauben will, wird glücklich bei seinem Fehler bleiben eine Hand voll mekkanischer Verse zitiert zu bekommen und erzählt zu bekommen, dass Mohammed ein Mann tiefen Glaubens und Barmherzigkeit war. Nur ein wenig tiefer zu graben reicht aus die Unwahrheit zu entlarven.

Kurz zusammengefasst kann man sagen: Mit Taqiyya sagt man (wahrheitswidrig, also aktiv lügend), dass etwas nicht stimmt. Mit Kitman lügt man durch Auslassung.

Zu welchen Spitzfindigkeiten das führt, um offenen Diebstahl „halal“ zu machen, zeigte Kewil im September 2007 mit Hilfe von Beispielen aus der Neuen Züricher Zeitung auf.

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Teddybär-Syndrom

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Victor Davis Hanson nahm die Aufregung um den Teddybär Mohammed im Sudan zum Anlass, ein ganzes Syndrom zu beschreiben und nach diesem Anlass muslimischer Hyperventilation zu benennen.

Das Teddybär-Syndrom findet seinen Ausdruck in der Empörung, die die „muslimische Straße“ demonstriert, wenn im Westen oder sonst irgendwo eine Beleidigung des Propheten oder des Islam gewittert wird. In dieser dünnhäutigen Empörung(smaschine) werden gerne und zahlreiche Todesdrohungen ausgestoßen. Die Empörten erwarten Entschuldigungen – nicht nur von den „Tätern“, die ja hingerichtet werden sollen – sondern auch von Unbeteiligten, wie den Regierungen der „Täter“.

Es macht auch keinen Unterschied, ob es die „Tat“ tatsächlich gab oder das – wie im Fall der die Toilette hinunter gespülten Korane in Guantánamo – erwiesenermaßen eine Ente war. Es gibt Tausende Kilometer vom „Tatort“ entfernt Tote.

Die zweite Manifestation des Syndroms findet sich im Westen. Auch hier gibt es muslimische Proteste oft wüsten Ausmaßes und bizarrer Forderungen. Sie sind Teil des ersten Ausdrucks und nur deshalb nicht so gewalttätig, weil das gerichtliche Folgen haben könnte. Diese zweite Manifestation findet sich in den Reaktionen moderater Muslime, oft im Westen, die gewöhnlich sagen werden, dass sie solchen Extremismus durch die Radikalen missbilligen. Sie behaupten, solche Intoleranz sei einfach nicht typisch für den Islam. Oder dass die peinliche Episode in übertriebener Weise von Leuten berichtet wird, die Vorurteile gegen Muslime hegen.

Allerdings erklären wenige – wenn überhaupt – warum es Muslime sind – nicht Hindus, Christen, Buddhisten oder Atheisten – die in den globalen Nachrichten damit drohen jemanden wegen eines Spielzeugs, einer Karikatur oder einer Oper zu töten.

Am Ende ebbt dieser Aufstand ab – aber nur, um irgendwo anders wegen eines neuen Grunds zur Klage wieder auszubrechen.

Die westliche Manifestation des Syndroms liegt in der Reaktion auf die Empörung. Statt die Aktionen der Empörten zu verurteilen, kommen meist Rechtfertigungen durch Westler. Um ein Wiederauftreten der Gewalttätigkeiten zu verhindern, arbeiten westliche Schriftsteller, Filmemacher, Lehrer und religiöse Leiter still und heimlich ihre Arbeiten um und schränken ihr Reden ein – aber nur, so weit es den Islam betrifft.

Muslimische Führer können sich in den Vatikan in Rom wagen, um sich mit dem Papst darüber zu unterhalten, dass es mehr interreligiöses Verständnis geben muss. Aber sollte der Papst oder ein anderer Geistlicher sich im Gegenzug nach Mekka trauen, sollte er vorher lieber zum Islam konvertieren.

Neue Moscheen und Übertritte zum Islam sind im Westen üblich. Aber Missionare nach Saudi-Arabien, in den Sudan oder nach Pakistan zu schicken oder dort eine neue Kirche bauen, heißt mit dem Tod zu flirten.

Auch Herablassung ist nötig. Für den Demonstranten, der ein Schwert schwingt und Enthauptung fordert, wird oft eine Entschuldigung gesucht. Der arme Kerl darf nicht gebildet sein, nur einfach grausam und gefährlich. „Uns tut dieses kleine Durcheinander leid“, ist die öffentliche westliche Antwort auf den Ruf „Ihr müsst sterben!“

Jahrzehnte des Multikulturalismus haben die Europäer und Westler einer Gehirnwäsche unterzogen, so dass sie glauben, die islamische Wut müsse in einem besonderen kulturellen Kontext gesehen werden – oder ist nur durch einen wirklichen Groll aus der Vergangenheit zu verstehen, der gewöhnlich so weit zurück liegt wie die Kreuzzüge.

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(spontan) Trauernde / Trauer, spontane

Dienstag, 27. November 2007

Spontan Trauernde sind Gruppen von Menschen, die selbst Einwanderer oder deren Nachkommen sind und im Fall ihrer Erwähnung in den Medien normalerweise weder ihrer Herkunft noch ihrer Religion nach benannt werden, sondern als „Jugendliche“ durch den Blätter- und Bildschirmwald geistern.

Die spontane Trauer entsteht in der Regel aus zwei Anlässen: Entweder sorgen einer oder mehrere der Mitglieder dieser Bevölkerungsgruppe dafür, dass sie aus dem Leben ins Jenseits geraten. So wie damals in Paris die beiden, die sich im Trafohäuschen ihren finalen Stromstoß verschafften; oder auch so wie jetzt, ebenfalls in Paris, als zwei Typen auf einem gestohlenen, nicht zugelassenen Motorrad ohne Helme mit überhöhter Geschwindigkeit durch einen Vorort rasten und frontal in einen Streifenwagen knallten.

Die zweite Möglichkeit ist die, dass Mitglieder der Gruppe sich kriminell oder terroristisch betätigen oder in der Nähe sich so betätigender Mitglieder der Gruppe aufhalten und in Folge dieser Tätigkeit zu Schaden kommen – entweder durch gezielte, direkte Bekämpfung; durch in Folge dieser Tätigkeit entstehende Auseinandersetzungen; oder durch fehl schlagende Vorbereitung einer solchen Tätigkeit.

All diesen Opfern ist gemeinsam, dass sie sofort von einer unglaublich großen Menge Menschen betrauert werden – Menschen, die außer der gefühlten Gruppenzugehörigkeit oft nichts mit ihnen gemeinsam haben. Alle spontan Trauernden beteuern, dass die Toten gute Menschen waren, nie jemandem Leid angetan hätten, voll in die Gruppe integriert waren und – natürlich – niemals umgekommen wären, hätte die Polizei sie nicht ungerecht und kriminell behandelt bzw. wäre Militär nicht ungerechtfertigt gegen sie vorgegangen.

Die Trauernden brauchen auch keine räumliche Nähe oder persönliche Bekanntschaft zu den Opfern zu haben. Beim jüngsten Beispiel in den Pariser Vororten stehen Autos in sechs Gemeinden in Flammen („car-B-ques“), Geschäfte wurden geplündert und Polizisten in diesen sechs Vororten gejagt und zu Klump geprügelt; dazu wurden zwei Polizeireviere zerstört und die Polizei wird scharf beschossen. Auch zwei Schulen und eine Kindertagesstätte fielen den Trauernden zum Opfer – also Orte, die den „Jugendlichen“ dabei helfen können ihre Chancen zu bekommen. Sie vernichten, was zu ihrer Hilfe und Unterstützung da ist.

Die spontane Trauer lässt also die Trauernden vor lauter Verzweiflung Sachbeschädigungen anrichten, die in die Hunderttausende, oft gar in die Millionen angeht – an Sachwerten, die mit den kolportierten Verursachern noch weniger zu tun haben als die Trauernden mit den Betrauerten.

Zu beenden sind die Trauerfeierlichkeiten meist nur, indem man massiv durchgreift (böse, böse und teuer) oder sie sich totlaufen lässt – und kräftig Zugeständnisse an die Gruppe macht, ihr versichert, dass sie unterprivilegiert ist, ihr mehr Hilfen zukommen müssen und ihr mehr Respekt gezollt werden muss. Insgesamt muss ihr mehr Einfluss zukommen, sie muss mehr mitbestimmen dürfen. Und vor allem hat das auf jeden Fall ausschließlich mit der sozialen Benachteiligung und Diskriminierung zu tun, keinesfalls mit ihrem kulturellen Hintergrund oder ihrer Religion!

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Trennung von Staat und Kirche

Freitag, 23. November 2007

Eine „Errungenschaft der Aufklärung“ oder so? Eher ein aus Amerika übernommenes Prinzip der Demokratie, das besagt, dass der Staat sich nicht in kirchliche Belange und persönlichen Glauben einmischen sollte, sofern keine Gesetzesverstöße vorliegen.

Heute wird das von der PC-Soldateska umgedreht – sie versuchen das Prinzip dazu umzugestalten, dass „Kirche“ und vor allem Christliches in der Öffentlichkeit nicht mehr auftauchen darf, weil es damit sichtbar und somit im Staat vorhanden ist. So wird in Kalifornien verlangt, dass ein Kreuz, das seit ungefähr 1920 neben einer Straße zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs steht, entfernt wird, weil es der Trennung von Staat und Kirche entgegen stehen soll. Ähnliche Tendenzen gibt es in Europa, obwohl sie noch nicht ganz so stark ausgeprägt sind wie bei den amerikanischen „Liberalen“.

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Terrorist

Freitag, 23. November 2007

Terroristen sind Personen, die versuchen Zivilisten und/oder andere Unbewaffnete umzubringen, wobei möglichst viel Schaden angerichtet werden soll oder keinerlei Rücksicht darauf genommen wird, wie viel Schaden angerichtet wird. Terroristen wollen möglichst viele Unschuldige und Unbeteiligte töten und verletzen, um so die betroffene Bevölkerung zu verängstigen und unter Druck zu setzen, dass die den nicht legitimierten Forderungen der Terroristen nachgeben.

Zu den Terroristen gehören nicht nur diejenigen Personen, die einen Anschlag ausführen, sondern auch diejenigen, die ihn planen, die logistische Unterstützung liefern und die Attentäter ausbilden und ausstatten.

Im Gegensatz dazu ist es ausdrücklich NICHT terroristisch Terroristen zu jagen, festzunehmen oder sie, wenn die Festnahme sich als nicht durchführbar erweist – sei es durch besonderen Schutz des Terroristen oder weil ein Festnahmeversuch zu viel Blutvergießen verursachen würde – zu töten. Voraussetzung dafür ist, dass dabei möglichst wenig („Kollateral“-) Schaden angerichtet wird.

Als Beispiele können hier Aktionen aus dem Nahen Osten dienen: Die Selbstmord-Attentäter wie auch die Raketen-Verschießer wollen einfach nur möglichst viele Juden ermorden. Sie zielen nicht gezielt auf militärische Einrichtungen oder Sicherheitskräfte, sondern auf Zivilisten. Im Gegensatz dazu schießt die israelische Armee gezielt auf Einzelpersonen und versucht möglichst wenige Umstehende und Unbeteiligte dabei zu treffen. Das gelingt meist nicht, aber Einsätze dieser Art wurden oft genug abgebrochen, um die Menschen im Umfeld des Terroristen nicht zu treffen.