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Fatah-Abitur

Freitag, 23. November 2007

Man könnte beinahe auch „palästinensisches Abitur“ nennen, wenn es den übrigen Schülern gegenüber nicht so unfair wäre – und eine ganze Reihe palästinensischer Jugendlicher die „Gefängnis-Variante“ gewählt hätten, bei der sie sich als Terroristen an Straßensperren festnehmen lassen, um in Ruhe in israelischen Gefängnissen ihren Abschluss zu machen, statt Zuhause den Unsicherheiten, der Unruhe und den Belästigungen palästinensischer „Sicherheitskräfte“ ausgesetzt zu sein.

Das Fatah-Abitur besteht im Abschreiben von Antworten aus Büchern. Das funktioniert, wie die Jerusalem Post berichtet, weil die Prüflinge ihre Sturmgewehre dabei haben und die Prüfer es nicht wagen den versuchten Betrug zu unterbinden.

Zustande gekommen ist diese Abschlussprüfung in Sondersälen, weil die Prüflinge vorher eine Reihe von Schulen in Nablus stürmten und die dort regulär zu prüfenden Schüler vertrieben. Sie „zwangen“ damit Mahmud Abbas, die Sondersäle einzurichten, damit sie nicht während der Prüfung von israelischen Streitkräften als gesuchte Terroristen festgenommen werden können.

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