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Führer spiritueller innerer Kämpfe

Freitag, 23. November 2007

Wir bekommen immer gerne den Hinweis, dass „Jihad“ den spirituellen inneren Kampf der Muslime gegen das böse Ich bedeutet, dem sich der Muslim stellt, um Allah besser zu gefallen. Auffallend ist allerdings, in welchem Maß dieser „spirituelle innere Kampf“ ausgefochten wird. Und dabei muss man gar nicht auf die Sorte zurückgreifen, die Flugzeuge in Wolkenkratzer fliegt oder auf Märkten im Irak mit PKWs oder LKWs das Jenseits herbei führt. Ein ganz praktisches Beispiel der allgemeinen Sorte von Leuten, die den „spirituellen inneren Kampf“ führen, konnte man jetzt gerade wieder in Pakistan finden:

Zwei Selbstmord-Bomber schlugen Dienstag im Herzen des pakistanischen Militärs zu; sie töteten 25 Menschen und verwundeten 70, viele davon Beschäftigte des Verteidigungsministeriums auf dem Weg zur Arbeit in der Stadt Rawalpindi.

Diese „Führer spiritueller innerer Kämpfe“ sind also nichts weiter als ganz profane Jihadisten: Muslime, die Jihad führen, den Heiligen Krieg, Heiligen Kampf oder wie auch immer man das nennen will. Sie morden im Namen Allahs. In manchen Fällen machen sie es sogar, ohne dass sie selbst den einzigen direkten Weg in die 72 Jungfrauen finden.

Der Begriff wurde meines Wissens in diesem Sinne bei Jihad Watch erstmals in der Überschrift zur Einführung des Berichts über den oben verlinkten Artikel aus Pakistan verwendet.

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