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Westophobie

Freitag, 23. November 2007

Die Angst vor allem Westlichen – westlicher Kultur, westlicher Religion, westlichem Säkularismus, westlichem Konsumverhalten, westlicher Freiheit, Demokratie und Lebensstil. Hierzu ist eine genauere Erklärung nötig.

Eine Phobie wird definiert alseine übertriebene, gewöhnlich unerklärliche und unlogische Angst for einem bestimmten Objekt, einer Klasse von Objekten oder einer Situation.

So gesehen ist die Angst vor der „Religion des Friedens“ nach den zahllosen, im Namen Allahs begangenen Gewalttaten, Terroranschlägen und bösen Taten nicht übertrieben; nicht unerklärlich; und sicherlich nicht unlogisch. (Womit „Islamophobie“ als Begriff dann schon mal unter den Tisch fällt – es gibt sie nicht!).

Was diejenigen angeht, die „Islamophobie“ beklagen, so haben sie ihre eigene Phobie – die vor dem Westen, Amerika und Israel – die weit über alles hinaus geht, von dem ein zivilisierter Mensch sagen könnte, dass es vernünftig ist. Es ist völlig paranoid und psychotisch.

In der gesamten muslimischen Welt, in Madrassen und Moscheen, in der Presse und im Fernsehen wird – wobei kaum eine Stimme diesen Verleumdungen entgegen tritt – den USA vorgeworfen und werden sie dafür verurteilt, dass sie in der modernen der Welt führend in Sachen Völkermord an Muslimen sind. Präsident Bush, unterstützt durch seinen Komplizen Israel, führt dieses Massaker an den Muslimen an. Amerika wird wegen grässlicher Verbrechen heftig gescholten, wobei minimiert wird, was von den Regimen Adolf Hitlers, Joseph Stalins, Pol Pots, Saddam Husseins und – gegenwärtig – dem sudanesischen Präsidenten und Feldmarschall Omar al-Bashir getan wurde.

Professor Barry Rubin erläutert, dass es vier Hauptsäulen gibt, die für diese dominante Ideologie und Phobie des Nahen Ostens entscheidend sind:

  • Alle seine Probleme entstammen der Unterdrückung durch den Westen und Israel.
  • Die Kämpfe und Gewalttätigkeit der radikalen arabischen Nationalisten und Islamisten gründen auf echten Missständen.
  • Der Westen verhält sich falsch, weil er den Arabern und Muslimen gegenüber feindselig oder ignorant ist.
  • Die arabische und muslimische Gesellschaft ist dem Westen weit überlegen – was die Ablehnung des Westens rechtfertigt und letztlich den Weg zum Sieg über ihn ebnet.

Für den Begriff der Westophobie wurde auch schon der Begriff „Kaffir-Phobie“/„Ungläubigen-Phobie“ benutzt. Allerdings ist von Westophobie nicht nur die islamische Welt befallen, sie umfasst jede Sekte und Ideologie, die die westliche Zivilisation hasst. Also leiden auch sehr viele Linke unter Westophobie – unsere Halal-Hippies und Gutmenschen, die Multikultis der Extraklasse, die die Schuld für alle Übel der Welt immer beim Westen suchen und die Gewaltexzesse der „stolzen Wilden“ als vom Westen verursacht rechtfertigen.

Westophobie ist also eine sehr weit gefasste Kategorie, in der wir weitere Phobien erkennen können: die vor der Moderne, Säkularität, Demokratie, Freiheit, der Gleichheit von Mann und Frau und der vor Judentum und Christenheit.

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