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Palästinamanie

Montag, 2. Juni 2008

Von Karl Pfeifer, Herausgeber von Die Jüdische (www.juedische.at) geprägter Begriff, den er erstmals auf der Achse des Guten vorstellte (weitere Beiträge dazu sollen folgen).

Pfeifer schreibt ausführlich, deshalb sollte man sich den gesamten Text durchlesen. Hier ein kurzer Auszug für die Definition:

Palästinamanie, ist eine Besessenheit, die den Politologen und Journalisten genug Material zur Untersuchung bieten würde. Doch weil sie sehr verbreitet ist, und in gewissen Kreisen zum guten Ton gehört, wird sie nicht als das erkannt was sie ist, eine Leidenschaft, die Leiden schafft. Die von Palästinamanie ergriffenen Menschen, eifern lediglich gegen Israel, Menschenrechtsverletzungen und seien sie noch so arg, werden anderswo nicht bemerkt, ihr Horizont ist verengt. Ihre Polemik wird mit einem Eifer betrieben, der bisweilen überzogen wirkt.
Menschen, die wirklich für den Frieden arbeiten, die Solidarität mit Palästinensern durch konstruktive Taten beweisen und die berechtigten Anliegen des palästinensischen Volkes unterstützen, werden von mir nicht als palästinamanisch gewertet.

Ein Kennzeichen der Palästinamanie ist, man gibt vor die Palästinenser zu mögen, was selten stimmt, wird aber leidenschaftlich, wenn es gegen den jüdischen Staat oder die „Zionisten“ geht.
Das war ein Beispiel für linksradikale Palästinamanie.

Die Palästinamanie ist aber auch leider unter Christen weitverbreitet, da lese ich in einem Bericht über eine Wiener Veranstaltung [2] von einem katholischen Geistlichen aus Amstetten: „Ich möchte als katholischer Priester sagen, daß ich den Holocaust zutiefst verurteile und daß es das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte war und daß man nichts mit dem Holocaust vergleichen kann…. Gleichzeitig können die unmenschliche Politik und die Verbrechen, die heute von Israel am palästinensischen Volk begangen werden, nicht mit dem Holocaust gerechtfertigt werden.“… Israel rechtfertigt sein Vorgehen im Gazastreifen, im Gegensatz zu dem was der Priester aus Amstetten verkündet, nicht mit dem Holocaust, sondern mit den Verbrechen gegen den Frieden, den die Hamas und ihre Anhängsel im Gazastreifen begehen

Wie gesagt: Bitte den ganzen Text lesen!

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