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Proleptisches Dhimmitum

Samstag, 17. Dezember 2016

Prof. Richard Landes prägte diesen Begriff. Wörtlich bedeutet er „vorweggenommenes Dhimmitum“ und beschreibt das Handeln von Menschen im Westen, die das, was nach ihrer Meinung eine promuslimische Haltung ist, einnehmen – in Vorwegnahme herrenmenschlicher muslimischer Drohungen und Forderungen.

Einfacher ausgedrückt: Das gehen (linke) Bessermenschen hin und überlegen: „Das könnte Muslime beleidigen/böse machen“. Das reicht dann aus, um dieses Denken/Reden/Tun als bösartig, feindlich, hasserfüllt, rassistisch zu beschreiben. Denn alles, was Muslime böse machen KÖNNTE (egal, ob das tatsächlich so ist oder nicht), ist bösartig, kriminell, rassistisch, nazi.

Proleptische Dhimmis handeln, als seien Muslime ihrer Führer und sie gehen in ihrem Diensteifer über muslimische Forderungen hinaus, um diese schon vor Eintreten von deren Wut zu beschwichtigen.

 

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2 Kommentare

  1. Carsten Niebur:Im Auftrag des Dänischen Königs bereiste der aus Schleswig-Holstein stammende Orientalist im 18. Jahrhundert das Osmanische Reich.Er sprach von der „Treulosigkeit der Türken“,sie seien Schmarotzer mit einem bigotten Sendungsbewußtsein.
    Er interpretierte „Dhimmitum“ wie folgt: bereitwilliges Unterwerfen bzw. angstvolles Kuschen vor dem Islam.


    • Habe ich bereits!



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