Archive for the ‘H’ Category

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die intellektuelle Hamas

Montag, 20. Juli 2009

Nicht die geistigen Brandstifter a la Khaled Meschaal oder Scheik Yassin, die selbst nicht aktiv die Bomben werfen, sondern nur die theologischen Begründungen liefern, sondern die Israelhasser-Truppen um Norman Paech, Jürgen Cain Külbel, Uri Avneri, Felicia Langer, Yavuz Özoguz, Hajo G. Meyer, Erhard Arendt, Thomas I. Steinberg, Evelyn Hecht-Galinski, Claudia Karas, Gürhan Özoguz und wie sie alle heißen.

Robin Renitent vom Rebellog hat sich diese nette Kennzeichnung überlegt und sogar einen Buchdeckel dazu erstellt, denn sie sind nicht einfach nur Israel-Hasser, sondern „die willigen Helfer der Hamas an der Vernichtung Israels mitwirken wollen“. Sie machen „Antisemitismus abseits von Neonazis und Schaftstiefeln“ salonfähig und haben im Zweifelsfall einen verheerenden Einfluss auf idealistische Jugendliche.

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Hamashole

Donnerstag, 29. Januar 2009

Eine Verbindung von „Hamas“ und „a..hole“ (A….loch) – man spricht es Ham-ashole (so ist das rechtschriftlich falsch).

Das Wort ist einer der Lieblingsbegriffe von Aussie Dave für die Terroristen, die im Gazastreifen „regieren“. Das ist nicht gerade nett und vielleicht sogar etwas unanständig. Ich hätte ihn auch nicht hier aufgenommen, wenn es nicht eine Internet-Hassinitiative gäbe, die dafür „wirbt“ nicht mehr „Israel“ zu schreiben, sondern grundsätzlich „IsraHell“ (6:00pm, ich mag die Drecksäcke selbst nicht verlinken). Es wurde damit geprahlt, dass Google innerhalb von wenigen Tagen schon 117.000 Ergebnisse anzeigt. Nun, für „Hamashole“ gibt es zum Zeitpunkt, zu dem ich das schreibe, „ungefähr 1,3 Millionen“ angezeigte Ergebnisse. Mein Beitrag bringt einen weiteren Eintrag.

Aussie Dave fragt sich, wie die weiblichen Hamasholes zu nennen sind (6:18PM): Hamasholettes?

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Hudna

Donnerstag, 29. Januar 2009

Eine Hudna ist ein vertraglich vereinbarter Waffenstillstand, der auf eine Höchstdauer von zehn Jahren begrenzt ist und abgeschlossen wird, wenn die muslimische Seite im Krieg gegen die Ungläubigen die unterlegene ist. Sie dient dazu, dass die muslimische sich stärkt, wieder bewaffnet und so der gegnerischen überlegen werden kann. Ist dieses Ziel erreicht, kann der Waffenstillstand ohne weiteres gebrochen werden. Modell dafür war der Prophet Mohammed, der nach knapp zwei Jahren Hudna den Waffenstillstand brach, weil er sich stark genug fühlte, um die Feinde zu besiegen (was auch durch den Überraschungseffekt gelang – einen solchen Vertragsbruch hatte der Stamm der Qureysh nicht erwartet. Seine Mitglieder wurden ohne Ausnahme ermordet.

Wenn die Terroristen im Nahen Osten oder weltweit eine Hudna anbieten, dann nur, weil sie wissen, dass sie derzeit unterlegen sind. Sie haben niemals vor einen Waffenstillstand zu schließen, der in einen Frieden münden könnte. Per Definition kann es keinen Frieden zwischen Muslimen und Nichtmuslimen geben

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Hamazid

Mittwoch, 14. Januar 2009

Abgekupfert von Paul13 (No Blood for Sauerkraut):

Dem Sohn des syrischen Oppositionellen Farid Ghadry gebührt das Verdienst, einen neuen, nützlichen Begriff in die politische Diskussion eingeführt zu haben, den des “hamacide”. Unter “hamacide” – zu deutsch “Hamazid” – versteht man die Strategie einer bewaffneten Gruppe, sich im Wissen um die moralische Überlegenheit des Gegners wie auch die Menschenverachtung der eigenen Ideologie hinter der eigenen Zivilbevölkerung zu verstecken, um möglichst große Opferzahlen bei ihr zu erreichen, statt sich wie jede andere Armee vor sie zu stellen, um sie zu schützen.

Kriegsverbrechen zur Methode zu machen ist zwar nichts neues, aber es so zu machen ist insofern eine Innovation, als man keine Morde mehr begehen muß, indem man den Gegner zu zwingen versucht, durch den Kampf gegen die Mörder deren eigene, vergleichsweise bescheidene Zerstörungskraft zu vervielfachen. Zudem stellt sie, bedingt durch die eigene militärische Unfähigkeit, das bisherige Prinzip, dem Gegner möglichst großen Schaden zuzufügen, auf den Kopf, weil man sich statt dessen darum bemüht, die eigenen Verluste hochzutreiben, um den Krieg zu gewinnen.

Auch wenn die Hamas den Hamazid nicht selbst erfunden hat – dieser Verdienst gebührt vermutlich den heute mit ihr verfeindeten PLO-Fraktionen, die bereits in den 80er-Jahren durch die Postierung von Flugabwehrgeschützen auf Krankenhäusern diesbezüglich erste zaghafte Schritte unternahmen – so hat sie ihn, nachdem er bereits 2006 durch die Hisbollah im Libanon erfolgreich eingesetzt wurde, nicht nur bis zur Perfektion verfeinert, sondern es im Gegensatz zu den genannten Vorbildern geschafft, klassisches militärisches Handeln komplett durch ihn zu ersetzen.

Die Schwachstelle dieser Vorgehensweise ist die Abhängigkeit von der Zustimmung oder zumindest Duldung durch externe, nicht direkt zu kontrollierende Akteure, wie internationale Institutionen, moderne Massenmedien und deren Konsumenten. Bei Beschränkung auf Konflikte, wo sich in diesen externen Gruppen vorhandene Ressentiments wie Antisemitismus oder Antiamerikanismus benutzen lassen, also beispielsweise in den Konflikten in Nahost, aber auch im Irak oder in Afghanistan, ist die Durchführung eines Hamazid allerdings durchaus erfolgversprechend.

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homo bonus vulgaris

Freitag, 5. Dezember 2008

= gemeiner -> Gutmensch
(erstmals gesehen bei Wolfgang Röhl auf der Achse des Guten)

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Herz-Jesu-Sozialisten

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Auf der Gegenstimme zählt tankdriver ein paar davon auf: Norbert Blüm, Heiner Geißler, Jürgen Todenhöfer gehören auf jeden Fall dazu. Leute, die sich demonstrativ christlich geben, oft auch einer konservativen Gruppierung angehören, aber eindeutig links bis sozialistische Ansichten hegen, die sie mit Überinterpretierung selektiver Bibelauszüge in die Welt posaunen (und damit jedem, der nicht so denkt wie sie das Christentum mehr oder weniger absprechen).

Diese Leute drücken gerne auf die Tränendrüse und suchen verzweifelt nach Underdogs, die sie unterstützen können – jedenfalls mit auffälligen Medienaktionen, ob auch mit persönlichen Anstrengungen, die über das, was für die Kameras hinaus gemacht wird, kann ich nicht beurteilen.

Oft tragen diese Demonstrativ-Weltverbesserer ein richtiges Anliegen zur Schau, so das Duo Blüm und Geißler im Südsudan. Allerdings wollen sie auch andernorts arme Würstchen verorten, die von schlimmen Unterdrückern gevölkermordet werden, obwohl sich ihre Zahl seit Beginn ihrer „Unterdrückung“ und „Entrechtung“ vervielfacht hat. Terroristen werden zu Widerstandskämpfern stilisiert und ihre Massenmordaktionen entschuldigt, auch wenn immer betont wird, das sei nicht rechtens. Dieser Hinweis ist ein Feigenblatt, das die Unterstützung für Terroristen kaschiert. Und das wird dann mit Jesus gerechtfertigt. Der hat allerdings gesagt, dass du kein falsches Zeugnis gegen deinen Nächsten geben sollst. Wie wär’s, wenn diese Leute das mal beherzigen und aufhören würden Israel zu verleumden?

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Homo israelus criticus

Samstag, 22. März 2008

Der gemeine Israelkritiker, wie er von Caledooper so treffend auf Spirit of Entebbe beschrieben wird.

Der homo israelus criticus zeichnet sich durch die absolute Sicherheit aus, ein Tabubrecher und Einzelkämpfer gegen die böse Mehrheit zu sein, die ihm seine Israelkritik verbietet. Er gibt sich mit überaus großem Erfolg der Illusion hin, derjenige zu sein, der gegen den Strom schwimmt, sich der schlimmsten Verfolgung aussetzt, um die einzig gültige Wahrheit gegen jüdische Machtansprüche und Meinungsunterdrückung in die Welt zu tragen.

Das Dumme an dieser Einstellung ist: Sie läuft der Realität diametral entgegen, wie im oben verlinkten Beitrag ausführlich dargestellt wird. Das hindert den gemeinen Israelkritiker nicht an der Verbreitung und Absolutsetzung seiner Meinung über das Unterdrückt sein und die Einsamkeit des armen Kritiker-Daseins. Und je mehr Menschen sich als mit seiner Meinung konform bekennen, desto weniger ist er davon zu überzeugen nicht zu einer kleinen, verfolgten, unterdrückten Minderheit zu gehören.

Dabei gehört zur überall und ständig verbreiteten „israelkritischen“ Meinung jegliche Verteidigung Israels als „unverhältnismäßig“ zu bezeichnen, die „Besatzung“ für alle Unbill im Nahen Osten verantwortlich zu machen und die dortigen (wie auch sonstigen muslimischen) Terroristen ausschließlich als Opfer darzustellen, die nicht anders können als mit Terror ihre Interessen zu vertreten, weil sie ja von den Juden Israelis geknechtet werden. Sie sind alle besetzt, gerade und besonders auch die, die in ihrem Machtbereich keinen Israeli/Juden mehr finden können (s. Gazastreifen).

Bei Kämpfen zwischen Israelis und „Aktivisten“/„Militanten“/„Extremisten“ betrachtet der gemeine Israelkritiker arabische Opfer gemeinhin als Zivilisten oder maximal „Kämpfer“ (einer gerechten Sache); jegliche pal-arabische Behauptung über Abläufe von Kämpfen wird ungeprüft übernommen und weiter verbreitet, während israelische Darstellungen – so weit sie überhaupt wahrgenommen werden – als propagandistische und kritisch zu (ent)würdigende Darstellung, der nicht zu trauen ist.

Das Hauptkennzeichen des Israelkritikers ist in der Regel, dass auf Argumente und Fakten nicht eingegangen, sondern darauf mit Sprechblasen und ständig wiederholten Phrasen reagiert wird. Maximal wird ein gezielt und lange beackerter Einzelvorfall angeführt, der als Begründung dienen muss und doch genau das Gegenteil dessen ist, was ihm unterstellt wird: Dieser Einzelvorfall ist das Gegenteil von repräsentativ für das Handeln Israels, was der „Kritiker“ allerdings anders sieht. Sachkenntnis ist nicht förderlich, da sie Fakten im Weg steht.

Weitere Eigenschaften und Vorgehensweisen sollten dem verlinkten Beitrag auf Spirit of Entebbe entnommen werden.