Archive for the ‘J’ Category

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Jihadleugnungs-Syndrom

Samstag, 14. November 2009

Ein Muslim begeht einen Mord oder Massenmord oder den Versuch dazu; er brüllt bei seiner Tat „Allahu Akbar“ oder hat Kontakt mit islamistischen Jihad-Aufrufern und Hasspredigern, hat entsprechende Literatur, führte bekanntermaßen heftige „Diskussionen“ (im direkten Gespräch oder per Brief oder im Internet), in denen er extrem-muslimische Ansichten vertrat, Terror rechtfertigte und betrieb sonstige Aktivitäten, die eindeutig gewertet werden können bis müssen.

Aber nach den Morden wird von Medien, Politik und sogar von den Strafverfolgungsbehörden alles Mögliche an Versuchen unternommen, seine Tat(en) zu erklären – aber das klare Motiv des islamisch motivierten Jihadisten wird a priori ausgeschlossen, vehement geleugnet. Dazu kommt die Sorge, weniger bis gar nicht um die Opfer, sondern um die muslimischen Gemeinden, von denen man annimmt, sie würden jetzt wieder gewalttätig und propagandistisch nieder gemacht, durch von Rachegelüste getriebene Islamophobe. Dafür gibt es zwar auch keine Beweise (im Gegenteil, die Übergriffe gegen Muslime sind signifikant zurückgegangen), aber das wird auch nicht registriert – oder glatt geleugnet. Alles zu sehen z.B. beim Anschlag von Fort Hood.

Jihad – kann nicht sein, darf nicht sein, ist nicht. Belege dafür werden zur Seite gewischt, geleugnet. Krank? Oder doch ideologisch verblendet? Von der PC?

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Der jüdische David Irving

Montag, 8. Juni 2009

= Norman Finkelstein

Das ist keine Verunglimpfung durch einen Judenlobby-Vertreter, sondern eine Ehrung durch einen glühende Verehrerin: Ingrid Rimland, der Ehefrau des Holocaust-Leugners Ernst Zündel. Dokumentiert wurde diese Äußerung neben weiteren ungezählten neonazistischen Beifallsbekundungen für Finkelstein in der von Martin Dietzsch und Alfred Schober im Jahr 2001 herausgegebenen Schrift „Ein ‚jüdischer David Irving’? Norman Finkelstein im Diskurs der Rechten – Erinnerungsabwehr und Antizionismus“.

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Jimmy Carter-Epigone

Samstag, 25. April 2009

DUDEN-Fremdwörterbuch:

Epi|go|ne der; -n (gr.: „Nachgeborener“): Jemand, der in seinen Werken schon vorhandene Vorbilder verwendet oder im Stil nachahmt, ohne selbst schöpferisch, stilbildend zu sein.

(Abschweifung: ) Das passte auf Gazprom-Gerd auch. (Abschweifung Ende) Joachim Steinhöfel münzt das aber in seiner Konkretisierung (Jimmy Carter) auf den Messias der neuen Welt des Buckelns vor allem und jedem, der vielleicht mal mit Gewalt drohen oder gedroht haben könnte: Barack Hussein Obama. Er begründet das so:

Jetzt zeigt er Schwäche. Und leider scheint dies das wahre Gesicht des Jimmy Carter-Epigonen zu sein, wie auch seine unsägliche Entschuldigungstour durch Europa und Mittelamerika nahelegt. Er hört sich gerne reden und glaubt wohl tatsächlich, er würde den Mullahs am Verhandlungstisch irgendetwas abringen können. Das wird er nicht. Sein offenkundig fehlender Wille, den Feinden der freien Welt Grenzen aufzuzeigen, ist gefährlich und macht sämtlichen finsteren Gestalten auf diesem Planeten Mut. Egal, ob sie in Teheran, Nordkorea, Waziristan, Damaskus oder im Gaza-Streifen sitzen.

Dieser fehlende Wille und das nur Herumschwafeln waren Kennzeichen der Amtszeit von Erdnuss-Jimmy „nur ich kann die Welt retten und die Juden sind schuld, dass ich’s nicht schaffte“ Carter.

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Judenstaatrein

Dienstag, 24. Februar 2009

Eine der besten Beschreibungen einer der neuesten Formen des Antisemitismus: der Weigerung, den Juden das Recht auf einen eigenen Staat zuzugestehen. Er scheint von Per Ahlmark geprägt worden zu sein, einem früheren stellvertretenden schwedischen Premierminister. Er zeigt auch auf, dass Antizionismus und die Delegitimierung Israels in Wirklichkeit antisemitisch sind.

Irwin Cotler hat einen längeren Artikel in der Jerusalem Post veröffentlicht, die diese und weitere Manifestationen des genozidalen Antisemitismus von heute ausführlich beschreibt. Vielleicht wird dieser Text nicht nach zwei Tagen schon gebührenpflichtig.

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Jimmy One-Term

Freitag, 26. Dezember 2008

„one term“ = eine Amtszeit

Dhimmi Jimmy Carter – der als eines seiner herausragenden Merkmale die Beschwerde mit sich führt, die jüdische Lobby hätte ihn den Wahlsieg über Reagan und damit die zweite Amtszeit gekostet.

Gefunden bei Yaakov Kirschens DryBones. Der macht ziemlich deutlich, dass Jimmy One-Term sich einen Dreck um jüdische Feiertage kümmerte – wenn er sie überhaupt begriff.

Übrigens ist der Mann auch der Meinung, dass für Israel und für Frieden zu sein nicht geht. Entweder das eine oder das andere. Beides – unmöglich. Jeder, der für Israel ist, ist gegen Frieden!

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Jerusalem-Syndrom

Mittwoch, 28. November 2007

Eigentlich eine psychische Krankheit, die Personen „befallen“ kann, die Jerusalem besuchen. Wikipedia gibt an:

Das Jerusalem-Syndrom bezeichnet eine psychische Erkrankung, von der vereinzelt Besucher oder Einwohner der Stadt Jerusalem betroffen sind.

Die Erkrankung besitzt den Charakter einer Psychose und äußert sich als Wahnvorstellung: Der oder die Betroffene identifiziert sich vollständig mit einer heiligen Person aus dem Alten oder Neuem Testament und gibt sich als diese aus…

Die Identifizierung als biblische Person geht einher mit einer entsprechenden Selbstdarstellung und wird oft begleitet von öffentlichen Predigten oder Gebeten des Erkrankten. Auch legen diese häufig ihre Kleidung ab und hüllen sich statt dessen in weite Gewänder oder Bettlaken.

Die Bezeichnung Jerusalem-Syndrom stammt vom israelischen Arzt Yair Bar El, der Anfang der 1980er Jahre als erstes dieses Krankheitsbild diagnostizierte und seitdem über 400 Betroffene in der psychiatrischen Klinik „Kfar Shaul“ behandelt hat. Grundsätzlich ist die Erkrankung nicht gefährlich und die Betroffenen sind in der Regel nach wenigen Tagen vollständig genesen. Allerdings zeigte die große Mehrzahl der erkrankten Personen bereits vor dem Jerusalem-Syndrom psychische Auffälligkeiten, so dass eine gewisse Disposition vorausgesetzt werden kann. Ein extremes Beispiel einer Tat, die wegen ihrer religiöser Motivation dem Jerusalem-Syndrom zugeordnet wurde, war jedoch der Brandanschlag auf die Al-Aqsa-Moschee durch den australischen Touristen Michael Rohan im Jahre 1969.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Protestanten deutlich häufiger betroffen sind als katholische Christen.

Es scheint aber eine weitere Form von Jerusalem-Syndrom zu geben, die Moritz Schuller im Tagesspiegel beschrieb und das vorzugsweise amerikanische Präsidenten im fernen Washington D.C. befällt statt in Jerusalem:

Doch Bush hat sich vorgenommen, im letzten Jahr seiner Amtszeit lieber den Nahostkonflikt zu lösen. Warum auch nicht, schon Bill Clinton hatte Ehud Barak und Jassir Arafat in Camp David eingeschlossen, um sie erst wieder rauszulassen, wenn der Konflikt gelöst sei – nur damit sein Name nicht nur im Kapitel „Lewinsky“ des Geschichtsbuchs erscheinen möge. Gelöst wurde der Nahostkonflikt dennoch nicht.

Dieses Jerusalem-Syndrom tritt also gegen Ende der Amtszeit eines US-Präsidenten auf. Es wirkt sich in Druck auf Israel aus, den pal-arabsichen Terroristenregimen Zugeständnisse zu machen, damit die endlich nett und freundlich werden, das aber nicht unbedingt tun müssen, weil keiner von ihnen verlangt, dass sie ihre Friedensabsichten durch Taten beweisen.

Weiter gefasst gibt es noch ein Jerusalem-Syndrom, das der gutmenschlichen Retter der Welt, die nirgendwo etwas wirklich Böses entdecken können außer bei Israel und den USA. Die sind – wie der jeweils befallene US-Präsident vor dem Ende seiner Amtszeit – davon überzeugt, dass es ohne den israelisch-palästinensischen Konflikt ihn ja angeblich gar nicht gäbe, den Kampf der Kulturen, auch den Diktator in Syrien nicht, die Taliban, die fundamentalistischen Terroranschläge weltweit, die ökonomische und intellektuelle Abkopplung vieler arabischer Länder vom Rest der Welt. Und sie sind sich einig – und das ist das Hauptsymptom: In Nahost wird eines Tages die Welt gerettet.