Archive for the ‘K’ Category

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KeinHirnHase

Samstag, 13. September 2008

Till Schweiger – spätestens seit seiner pünktlich zum Jahrestag von 9/11 ausgegebenen Parole, McCains Wähler seien Fanatiker auf einer Stufe mit Al-Qaida. Für die miese Nummer hat er sich anscheinend in zwischen „entschuldigt“: „Natürlich wollte ich damit nicht sagen, dass die Wähler von McCain dieselben Methoden anwenden wie eine Terrororganisation.“ Soso.
(Ich glaube, die ursprüngliche Aussage trifft seine Meinung voll und ganz, sonst hätte er sie nicht so getätigt. Danach hat er gemerkt oder gesagt bekommen, dass er eine schlechte Presse kriegt und hat zurückgerudert; aber nur aus PR-Gründen.)

Völlig zurecht hat euckenserbe bei den Freunden der offenen Gesellschaft den Filmtitel des Schweiger-Films entsprechend abgewandelt. Denn wer so denkt, wie dieser Schauspieler, der sollte lieber seinem Namen alle Ehre machen, bevor er sich als Verleumder und strohdumm outet.

Es ist schon interessant, dass in den 1980-ern Tausende skandierten: „Ronald Reagan is no good, send him back to Hollywood!“, weil sie in einem US-Präsidenten mit mehreren Jahrzehnten Politikerfahrung in hohen Ämtern (vor seinem Amtsantritt in Washington mehrere Legislaturperioden als Gouverneur von Kalifornien) immer noch nur den Schauspieler sehen mussten, der zu blöde für die Politik ist.

An Schweiger wird dieser Maßstab nicht angelegt – aber der hat ja auch keine Erfahrung in politischen Ämtern; und er hat die „richtige“ Meinung, da muss er gehört, verbreitet und zum Vorbild stilisiert werden. Würde er im US-Wahlkampf nicht für Obama sein, hätte kein Schwein in den Medien Interesse an seiner Meinung gehabt.

Deshalb vielleicht eine Gegenaktion. In Umdichtung der Parole gegen Reagan könnte man doch mal rufen:

„Schweiger Till, den Geisteszwerg, schickt zurück nach Babelsberg!“

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Konfetti-Kanone der Demokratie

Samstag, 19. Juli 2008

Der SPIEGEL, früher einmal das „Sturmgeschütz der Demokratie“. Erstmal wurde der Begriff wohl von „MartinM“ auf dem Blog „B.L.O.G. – Bissige Liberale ohne Gnade“ verwendet; ich selbst haben ihn dann – wo auf die o.g. Quelle verwiesen wurde – bei den Freunden der offenen Gesellschaft gesehen, wo ein wenig weiter ausgeholt und sehr viel kürzer geschrieben ist, was man heute von der „BILD-Zeitung der Intellektuellen“ halten muss: Das Fakten und Rechtschreibung schon lange nicht mehr verlässlich sind, dem Magazin aber immer noch ein ihm längst nicht mehr gebührender positiver Leumund zugeschrieben wird; der Vergleich mit der BILD-Zeitung und an ihr geübter Kritik ist heute mehr als gerechtfertigt.

Die Online-Version (auch „SPON“ genannt), gilt als „noch schlimmer“.

Schade, ich dachte, ich hätte irgendwelche Prominenten finden können, die das mit der „BILD-Zeitung“ nachgewiesenermaßen auch schon von sich gegeben haben. Leider bringt die Google-Suche nur Kommentare in irgendwelchen Beiträgen – dafür aber einen sogar auf der SPON-Website.

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Verbands-Islam / Konferenz-Islam

Donnerstag, 5. Juni 2008

Das ist „der“ Islam, der von Muslim-Verbänden auf Konferenzen vertreten wird und nie und nimmer, auf keinen Fall und unter keinen Umständen mit irgendetwas zu tun hat, was hier im Westen kritisch gesehen werden könnte. Das ist der Islam, der für alle Probleme die integrationsunwillige Mehrheitsbevölkerung verantwortlich macht; die staatlichen Organe, die nicht genug „Sensibilität“, Personal und Geld zur Verfügung stellen. Einzig „der Islam“ hat mit allen Problemen nichts zu tun, ist völlig von allen Verantwortlichkeiten freizusprechen und kann keiner Fliege was zuleide tun.

Außer, Mohammed wird beleidigt. Dann kann für nichts garantiert werden.

Oder wenn sie die Meinung gegeigt bekommen, statt mit dem von ihnen verlangten Respekt behandelt werden, dann kann auch schon mal rausrutschen, dass für nichts garantiert werden kann.

Und auch für diese angedrohten Folgen gilt dann: Das hat mit Islam aber ü.b.e.r.h.a.u.p.t nichts zu tun! (Hinter dem Link der Text, in dem mir der Begriff erstmals bewusst auffiel.)

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Kosher Nostra

Sonntag, 13. April 2008

Ursprünglich bezeichnete dieser Begriff die jüdische Mafia-Version an der US-Ostküste, die mit dem Tod der beteiligten Gangster-Generation ihr Ende fand – auch wenn Deppen wie Waltheimer und Mears eine direkte Verbindung zur Einflussnahme der heutigen „Israel-Lobby“ konstruieren wollen und diese als Kosher Nostra bezeichnen.

Heute beschreibt der Begriff in der Verwendung von Henryk M. Broder (den Text finde ich leider nicht mehr) Juden – vorzugsweise israelische Juden – die den „Israelkritikern“ Persilscheine ausstellen und in dieselbe Kerbe schlagen, alles und jedes zu Ungunsten ihres Staates auslegen, die hirnrissigsten Vergleiche ziehen und die hanebüchensten Vorwürfe erheben. Sie liefern jedem Antisemiten gratis Steilvorlagen. Band of Brothers schreibt sehr richtig: Die Kosher Nostra ist stets zur Stelle und der Israelkritiker nutzt sie gerne, denn wenn die sagen, was man selber denkt, dann kann man ja kein Antisemit oder Antizionist sein. Was die Kosher Nostra vorgibt, ist die Propaganda derer, die Israel vernichten wollen – sie aber behauptet, es sei im Sinne Israels, zu seiner Rettung. Die Kosher Nostra propagiert ausschließlich israelische Verbrechen (die meisten von ihnen imaginär) und ist tatsächlich der Meinung die Israelvernichter rundherum seien alle nur auf einen Frieden im angenehmen Nebeneinander aus.

Die „Antizionisten“ greifen begierig auf, was ihnen von den israelisch-jüdischen „Antizionisten“ koscher gemacht wird. Diese wollen nicht merken, dass sie nicht nur linksextrem, sondern auch nazikompatibel sind und werfen jedem vor, der ihnen das unter die Nase reibt, er/sie wäre der Antisemit und Nazi.

Die Kosher Nostra besteht aus Leuten wie Uri Avnery, Mosche Zimmermann, Ilan Pappé, Felicia Langer, Hajo Meyer, Alfred Grosser und ähnlichen Gesellen, die in sich ihrer antijüdischen Selbstverliebtheit faktenresistent und -frei bei allen anbiedern, die Israel ans Leder wollen. Gleichzeitig behaupten sie das bessere Israel zu repräsentieren – also das, das sich wieder auf die Schlachtbank führen lässt, sich menschenverachtenden Völkermördern zur Verfügung stellt und alles Jüdische diskreditiert, ganz vorne die Religion.

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Kommissar Erbsenzähler

Samstag, 1. März 2008

Henryk M. Broders Bezeichnung für Stefan Niggemeier, den Betreiber des BILDblog. (Den verlinkten Artikel sollte man sich nicht entgehen lassen. Broder charakterisiert ihn so:

Er hat nicht einfach einen Riesenspaß daran, täglich BILD zu lesen, er braucht dafür ein Alibi, um nicht in den Verdacht zu geraten, dass es ihm einen Riesenspaß macht, BILD zu lesen. Er macht es sozusagen widerwillig, er opfert sich für den guten Zweck. So wie sensible Intellektuelle, die am liebsten koreanische Spielfilme mit mongolischen Untertiteln auf arte sehen, heimlich und widerwillig „Big Brother“ auf RTL2 gucken, nur um zu wissen, was sie ihren Kindern nicht zumuten dürfen.

Über die Arbeitsweise des BILDblogs:

BILDblog rechnet nach, dass die kleine Nadia (13) nur 33 Stunden wöchentlich für die Schule paukt und nicht, wie von BILD behauptet, 41 oder gar 5o Stunden. BILDblog stellt einen BILD-Bericht richtig, in dem behauptet wurde, George Clooney sei von seiner Nachbarin Britney Spears dermaßen „genervt“, dass er wegziehen wolle. Tatsächlich habe Clooney nur gewitzelt: „So now I have to move.“ Und titelt BILD „Zwei Männer am U-Bahnhof abgestochen“, schaut BILDblog sofort im Duden nach: „ab|ste|chen: 1. (ein Schlachttier) durch das Durchstechen der Halsschlagader töten: ein Schwein, einen Hammel a.; (derb von Menschen) er hat seine Opfer brutal abgestochen. (…)“
Wovon nicht die Rede sein kann, denn sogar im dazugehörigen BILDBericht hieß es: „René H. wurde im Rücken getroffen, Burak B. rammten sie ein Messer in den Bauch. Klinik!“

Man könnte ihn also auch einen Korinthenkacker nennen. Da es aber ums Zählen und Aufrechnen geht, gepaart mit einer Erhebung des eigenen Ich, bei der er um Rechthaberei geht, nicht um wirkliche (peinlich) Genauigkeit bis ins kleinste Detail.

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Kitman

Sonntag, 16. Dezember 2007

Muslimisches Prinzip der Auslassung, um dem Feind (den Ungläubigen) nicht die volle Wahrheit zu sagen und ihn damit zu täuschen und sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.

Vollständig erklärt ist das Prinzip  im Artikel über die Taqiyya.

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Kinderstürmer

Freitag, 23. November 2007

Meines Wissens von Henryk M. Broder kreierte Bezeichnung für die „tageszeitung“, kurz taz.
Entstanden und gerechtfertigt durch die exzessiv antiisraelische Haltung des Blattes, dessen „Einschätzungen“ zum Nahost-Konflikt nicht nur links außen sind, sondern über den linken Rand weit nach rechts rüberschwappen. Die taz bedient alles, was Israel feindlich gesinnt ist, mit Munition, die denen in die Hände spielt, die dort unten das verüben wollen, was wir auf dem Balkan als „ethnische Säuberungen“ kennen gelernt haben. In diesem Fall die Gruppen, die den Nahen Osten von den Juden reinigen wollen. Insofern eifert der „Kinderstürmer“ einem Blatt nach, das 1000 Jahre lang kräftig verkauft wurde; als Nachahmer sind sie in Berlin aber noch nicht so weit und lernen noch. Daher „Kinder“.