Archive for the ‘M’ Category

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„Menschenrechts“-Jihadisten

Samstag, 28. August 2010

Bei tw24 gefunden: Greta Berlin, eine unrettbare “Menschenrechts”-Jihadistin, diagnostizierte in einem Rundbrief am 29. Mai an ihre Anhänger, sie sei von einem “Gaza-Fieber” befallen.

„Menschenrechts“-Jihadisten geben immer vor, die Menschenrechte zu verteidigen. In der Praxis sind es dann die „Rechte“ von (vorwiegend arabischen/muslimischen) Terroristen – heißt, deren „Menschenrecht“ Juden zu morden. Denn für das Recht auf Unversehrtheit des Lebens der Juden in Israel treten die „Menschenrechts“-Jihadisten nicht ein. Im Gegenteil: Sie verurteilen jede Maßnahme Israels zum Schutz seiner Bürger, fantasieren dann von Apartheid und Rassismus und ignorieren grundsätzlich alles, was Israel dazu zwingt seine Bürger zu schützen – notfalls mit Waffengewalt und durch militärisches Vorgehen gegen die Terrorbasen und die Terrorführer. Das wird dann „außergerichtliches Töten“ genannt oder „Vernichtungskrieg“. Nutzt Israel passive Abwehr-Maßnahmen, dann heißen die in „Menschenrechts“-Jihadistisch „Apartheidmauer“, auch dann, wenn die „Mauer“ ein Zaun ist.

„Menschenrechts“-Jihadisten finden, dass Jihadisten auf Blockadebrecher-Schiffen sich alles erlauben dürfen, was gegen Juden möglich ist; Mordversuche werden zu Verteidigungsmaßnahmen, soweit sie nicht völlig geleugnet werden. „Menschenrechts“-Jihadisten finden Schuld nur bei Juden. Muslimische Massen- und Völkermörder sind bei ihnen Helden der Freiheit. Muslimische Unterdrücker von Menschen- und Frauenrechten sind beliebte Vorzeige-Verbündete und Opfer westlicher Unterdrückung.

Kurz gesagt: „Menschenrechts“-Jihadisten sind Terrorbefürworter, Terrorhelfer und Antisemiten; sie sind Lügen-Propagandisten, die Opfer zu Tätern erklären und umgekehrt; sie treten dafür ein, dass ein ganz bestimmtes Volk verdammt, verurteilt und gemordet wird. Und noch einiges mehr. So gesehen ist es gut, dass man das in einen einzigen Begriff zusammenfassen kann.

Und in Erweiterung des Spektrums ist der Begriff „Menschenrechts“-Jihadisten auch überall hier gültig.

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Märtyrer

Montag, 9. November 2009

Märtyrer sind Menschen, die wegen ihrer Überzeugung ermordet werden.

Märtyrer sind ausdrücklich NICHT solche Leute, die möglichst viele Menschen ermorden wollen und dabei in Kauf nehmen getötet zu werden oder sich selbst töten.

Der evangelische Bischof und ehemalige EKD-Vorsitzende Wolfgang Huber – dem ich eher selten zustimme – hat einen sehr richtigen und wichtigen Kommentar zum Märtyrertum geschrieben, der im Magazin Chrismon erschien. Darin hießt es:

Die Sehnsucht nach dem Paradies kann keine Rechtfertigung für mörderische Gewalt sein…

Märtyrer sind Glaubenszeugen. Nicht Lebensverachtung, nicht Todessehnsucht, nicht Visionen vom Paradies treiben sie in den Tod. Sie sterben durch die Gewalt ­derer, denen ihre Überzeugung ein Dorn im Auge ist… Zu Tode kommen sie bis heute, weil ihre Treue zu Gott und den Menschen der herrschen­den religiösen oder staatlichen Ideologie widerspricht…

Das Martyrium ist nicht eine Verherr­lichung des Todes. Es bezeugt das Ja zum Leben. Wer so das eigene Leben einsetzt, ist ein Märtyrer.

Es lohnt sich, das komplett zu lesen. Und die beste Zusammenfassung ist die hier: „Kein Märtyrer mordet!“

(Ergänzung zum ersten Märtyrer-Eintrag)

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Mehrzweck-Schulhof

Samstag, 10. Januar 2009

„Mehrzweckhallen kennen wir. Mehrzweck-Schulhöfe gibt es nur in Gaza“, schreibt euckenserbe von den Freunden der offenen Gesellschaft. Na ja, so ganz stimmt das nicht, denn auch in anderen Palästinensergebieten. Sie werden nicht nur für schulische Zwecke genutzt, sondern auch für außerschulische, am liebsten für den Aufbau von Abschussrampen für „selbst gebastelte Raketen“. Damit werden die Schulhöfe gleichzeitig ihrem dritten Zweck: Der Einladung zum Gegenfeuer mit dem Zweck der möglichen Tötung anwesender Kinder und Zivilisten, die dann mit viel Medienaufmerksamkeit Israel zum Vorwurf gemacht werden.

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MSM = Mainstream-Medien

Mittwoch, 6. Februar 2008

Mainstream-Medien sind in erster Linie die „alteingesessenen“ Medien – Zeitungen, Sender, etc. – die eine große Reichweite haben, dem Mainstream-Denken, der politischen Korrektheit usw. hinterherhecheln, die mit dem Strom schwimmen und unglaublich angepasst sind, so anarchistisch und/oder progressiv sie auch zu sein glauben. Diese Medien dulden abweichendes Denken nicht, verdammen die Blogosphäre, weil sie deren Konkurrenz fürchten, als unseriös (was sie in mancher Hinsicht sicherlich auch sein dürfte) und beschimpfen alle, die eine andere Meinung haben als sie selbst – der einzig richtigen, (politisch) erlaubbaren Meinung. So wird Meinungsvielfalt abgeschafft, auch wenn es viele, viele Zeitungen, Radio- und Fernsehsender gibt; die grundsätzliche Gleichschaltung gewisser Themenbereiche ist das, was zu sein hat und wogegen niemand anstinken darf, will er nicht als rechtsradikal, rassistisch, diskriminierend und kriminell gelten.

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Märtyrer

Montag, 26. November 2007

Ein Mensch, der wegen seines Glaubens verfolgt und getötet wird, weil er ihn nicht aufgibt, sich einen anderen nicht aufzwingen lässt oder einfach nur, weil er diesem Glauben anhängt.

Märtyrer ist ausdrücklich NICHT, wer mordet, um ins Paradies zu kommen. Wer beim Töten von Menschen, die nicht dem eigenen Glauben anhängen, getötet wird, ist ein Mörder, kein Märtyrer. Solche Mörder werden im Islam „Schahid“ genannt und in die Umgangssprache mit Märtyrer übersetzt. Damit verdreht man den Märtyrerbegriff in sein Gegenteil. Wer mordet, um seinen Glauben zu „verteidigen“, ist ein Mörder (oft auch Massenmörder). Basta.

(Eine gute Verdeutlichung, verfasst von der Hilfsaktion Märtyrerkirche, findet sich auf dem Blog Castollux).

(Und hier ist noch ein Eintrag dazu.)

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Meta-Islamophobie

Sonntag, 25. November 2007

auch: -> Islamophobie-Phobie,
definiert als eine übertriebene, gewöhnlich unerklärbare und unlogische Angst vor der bloßen Kritik am Islam, wie auch der pathologischen Zurückweisung ihn für die Taten und das Verhalten seiner Anhänger zur Rechenschaft zu ziehen.

Die OIC (Organization of the Islamic Conference), die Dachorganisation der islamischen Staaten, mit ihren 57 Mitgliedern der größte und inzwischen einflussreichste Block in der UNO-Vollversammlung, ist ein Paradebeispiel für Meta-Islamophobie. Jegliches Wort, das über islamische Fanatiker gesagt wird, definiert sie als Angriff auf den Islam als ganzes, brüllt „Islamophobie“ und fordert Bestrafung des „Täters“. Sie geht inzwischen so weit zu behaupten, dass Islamophobie (sprich: jegliche Kritik am Islam) „die schlimmste Form der Terrorismus“ auf der Welt sei.

Das zeigt die Irrationalität des Islamophobie-Vorwurfs. Dem kann man schlicht entgegenhalten: Liebe OIC, die schlimmste Form des Terrorismus ist willkürlicher Mord, nicht „Verunglimpfung und Intoleranz“. Zumal in der Form, wie „Verunglimpfung und Intoleranz“ von euch Islamophobiephoben definiert wird.

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Mullah-SS

Freitag, 23. November 2007

Die „Revolutionswächter“ im Iran heißen eigentlich ganz anders: Schutzstaffel – also SS, wie die mit den zackigen Buchstaben aus dem braunen Imperium des kleinen Landstreichers, der sich 1945 umbrachte. Das ist passend, denn so viel anders benehmen sie sich nicht und sie legen das gleiche elitäre Selbstverständnis an den Tag. Die vollständige Erklärung ist aus der Achse des Guten übernommen:

Sie haben bestimmt von den “Revolutionswächtern” oder “Revolutionsgarden”, wie sie in den deutschen Medien genannt werden, gehört. Die USA wollen diese staatliche terroristische Organisation endlich als “terroristische Organisation” einstufen, wobei dies nur ein symbolischer Akt ist. Ich bin eine im Exil lebende iranische Journalistin und habe meine eigene Kolumne in einer iranischen Zeitung, die seit 25 Jahren im Exil erscheint (London).

Eigentlich wollte ich in einem Brief allen deutschen Zeitungen und Zeitschriften die genaue Übersetzung des Begriffes “Revolutionsgarden” oder “Revolutionswächter” mitteilen. Ich weiß nicht, wie diese Übersetzung zustande kam, während sie genau “Schutzstaffel” bedeutet, also SS. Auf persisch heißt es: “Sepahe Pasdaran.” Sepah bedutet: Armee, Heer, Staffel. Pasdaran bedeutet: Diejenigen, die schützen. Also: Schutzstaffel.

Diese terroristische Organisation ist auch wirtschaftlich sehr aktiv und kontrolliert – neben einer handvollen Mullah-Familien und religiösen Stiftungen – den Löwenteil der unproduktiven Wirtschaft im Iran. Ich habe gedacht, vielleicht wäre diese Information für Sie interessant. Wir IranerInnen, im Iran und im Exil, haben längst unsere Hoffnung auf irgendeine Unterstützung von der deutschen Seite (Regierung, Parteien und sogar NGOs) und auch von der EU aufgegeben. Unsere Gesellschaft, unsere Nation versinkt. Sie wird auf den Strassen gefoltert und hingerichtet, aber keinem macht diese brutale Realität etwas aus.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Ellahe Bograt