Archive for the ‘P’ Category

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Puty-cat Dolls

Sonntag, 30. Dezember 2007

Ein Trupp neuer weiblicher russischer Parlamentsmitglieder, die sehen lassen können.

Puty ist natürlich Putin. Und der demnächst auch weiterhin tatsächliche Machthaber Russlands hat bei den Parlamentswahlen eine Reihe knackiger junger Frauen aufstellen und wählen lassen, wie es sie sonst wohl nirgendwo in einem Parlament gibt. Sie können nicht nur alle hervorragend in „Hochglanzmagazinen“ abgedruckt werden, einige von ihnen haben das auch gemacht. Man kann sie beim Erfinder des Begriffs Puty-cat Dolls – der englischen Sun – auch leider nicht mehr bewundern, aber eine russische Seite zeigt die Bilder noch (und weil nicht klar ist, wie lange noch, sind sie unten dann doch jetzt eingestellt):

– Gymnastin Alina Kabayeva schön lasziv nackt in Pelz gekuschelt, ohne wirklich etwas zu zeigen

– Turn-Olympiasiegerin Svetlana Khorkhina (aus dem russischen Playboy)

– Eisläuferin Svetlana Zhurova (ebenfalls Olympiasiegerin, in schwarz-weiß, der ihre Fotos peinlich sind)

– Boxstar Natalia Karpovich

– Prima Ballerina Svetlana Zakharova (als einzige nicht nackt)

Ihre Qualitäten als Abgeordnete fasst der ehemalige Abgeordnete Aleksey Mitrofanow so zusammen: „Diese Frauen sind ein Vermögenswert unseres Parlaments, wie auch unserem Präsidenten treu ergeben.“

Und besonders Letzteres ist es, was zählt, nicht wahr? Püppchen, die machen, was man ihnen vorgibt. Putins Püppchen – Puty-cat Dolls eben.

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Plötzlicher Jihad-Syndrom

Freitag, 23. November 2007

Von Daniel Pipes eingeführter Begriff (englisch: Sudden Jihad Syndrome), der ein Muster beschreibt: Normal erscheinende Muslime werden abrupt gewalttätig und versuchen „Ungläubig“ umzubringen.

Daraus ergibt sich das Problem, dass die Muslime insgesamt eher misstrauisch betrachtet werden, obwohl die Zahl der „plötzlichen Jihadisten“ verhältnismäßig gering ist. Da ihre Gewalttätigkeit aber völlig unvermittelt auftritt, ohne sich vorher anzukündigen und da der Betroffene bis dahin völlig normal erscheint, ist sein jihadistische Anschlag absolut ohne Vorwarnung erfolgt, für niemanden von außen zu ahnen.

Pipes schreibt: Wie kann man sicher sein, dass ein gesetzestreuer Muslim nicht plötzlich in eine mörderische Wut ausbricht? Ja, natürlich ist ihre Zahl gering, aber sie ist unverhältnismäßig höher als unter Nichtmuslimen.

Ganz im luftleeren Raum steht das Auftreten des Plötzlicher Jihad-Syndroms allerdings nicht, sondern ist das Ergebnis einer ständigen Fütterung mit antisemitischer, antizionistischer, antichristlicher und antiamerikanischer Hetze durch islamistische Moscheen, Schulen, Freiwilligenorganisationen und Medien. Die linke Dämonisierung Israels trägt weiter zum Problem bei.

Pipes weiter: So hilft dieses Syndrom die Angst vor dem Islam und das Misstrauen gegenüber Muslimen zu erklären, die in Umfragen seit dem 11. September im Steigen begriffen sind… Der muslimischen Antwort, diese Ansichten als voreingenommen zu anprangern, als den „neuen Antisemitismus“ oder „Islamophobie“, entbehrt genauso jeder Grundlage, wie Antinazis als „deutschenfeindlich“ oder Antikommunisten als „russenfeindlich“ zu bezeichnen. Statt sich als Opfer darzustellen sollten die Muslime dieser Angst dadurch begegnen, dass sie eine moderate, moderne und gutnachbarliche Version des Islam entwickeln, die den radikalen Islam, Jihad und die Unterordnung der „Ungläubigen“ ablehnt.

Unsere gutmenschlichen Halal-Hippies werden diese Forderung sicher ablehnen, weil einzig die Europäer eine Bringschuld haben dürfen und Muslime sich nicht zu rechtfertigen haben. Wie kann man nur von denen verlangen, dass sie etwas Effektives dafür tun Vertrauen zu schaffen? Nein, Vertrauen schaffen müssen die Einheimischen…

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Pallywood

Freitag, 23. November 2007

Von Richard Landes geprägter Begriff für die „systematische Inszenierung von Szenen, um die grundsätzliche Darstellung vom Goliath Israel und dem palästinensischen David rüberzubringen“.

In diese Kategorie fallen vor allem filmische „Reportagen“, die einmal die (Pal-)Araber erzürnen und aufheizen, andererseits aber vor allem im Westen die Stimmung gegen Israel schüren. Ein gutes Beispiel für diese Propagandamaschine ist der Tod von Mohammed al-Dura ganz am Anfang des Oslo-Krieges. Nicht ganz spektakulär erfolgreich waren die Terroristen-Filmer in anderen Fällen, aber sie haben es immer wieder geschafft Israel an den Pranger zu stellen, obwohl es für die Vorfälle nicht verantwortlich war.

Erstaunt hat mich einmal, dass Prof. Landes den Beginn von „Pallywood“ in den Libanonkrieg von 1982 legte. Offensichtlich wurden dort schon Fälschungen vorgenommen und die Medien übernahmen eine offen feindselige Haltung Israel gegenüber. Das von ihnen veranstaltete Theater fürhte zu einem weithin diskutierten Artikel von Norman Podhoretz im Commentary Magazine vom September 1983, der einen bezeichnenden Titel trug: J’Accuse. Podhoretz warf den führenden Journalisten, Zeitungen und Fernseh-Netzwerken der USA Antisemitismus vor.

Bestätigt wurde jetzt, dass eklatante Fälschungen zur Stimmungsmache statt fanden. Notiert hat es Phyllis Chesler auf ihrem Blog in einer E-Mail. Eine israelische Feministin sah kurz vor ihrer Abreise zu einer Konferenz in Montreal im israelischen Fernsehen zwei Berichte. In dem einen folgte ein israelisches Nachrichtenteam einer französischen Filmcrew. Die Franzosen setzten mehrere kleine Kinder in ein ausgebranntes Auto, zündeten dahinter ein Feuer an und filmten die Kinder in dem „brennenden Auto“, wie sie schrien und weinten und im Hintergrund der Rauch aufstieg. Zwei Tage später sah sie den Film in Montreal im Fernsehen. Der Eindruck war klar: Die Israels hatten Kinder direkt angegriffen und zurückgelassen, damit sie verbrennen.
Im zweiten Bericht ging es darum, dass die israelische Luftwaffe ein „Krankenhaus“ mit großen roten Kreuzen auf dem Dach angegriffen hatte. Im Bericht war zu sehen, dass das “Krankenhaus“ in Wirklichkeit eine PLO-Basis war und die PLO-Terroristen aus dem Gebäude heraus schossen. Auch das erschien in den Nachrichten. Interessanterweise gab die libanesische Regierung eine große, teure Anzeige aus, in der sie erklärte, dass das so genannte Krankenhaus das von Arafats Bruder geführte PLO-Hauptquartier war.

Mahlzeit, liebe Medien. Pallywood hat euch schon lange fasziniert und ihr habt ihm alles geglaubt, was es produzierte. Eigene, seriöse Recherche, Überprüfung des Gelieferten – Fehlanzeige, da werdet ihr eher sauer. Aber wenn „nötig“, dann macht ihr sogar euer eigenes Pallywood. Ganz im Sinne eurer terroristischen Kumpel.

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Pazifismus

Freitag, 23. November 2007

Nach Angaben meines 20-bändigen Universallexikons ist Pazifismus die „absolute Kriegsgegnerschaft aus ethischen und praktischen Überlegungen, im weiteren Sinne die Bezeichnung für Friedensbewegungen, die den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ausschalten wollen“. (Wenn man dann noch liest, dass die Quäker eine der frühen Vorläufer der pazifistischen Bewegung waren, wundert man sich nicht mehr so sehr, dass eine eigentlich bibelorientierte Denomination das Volk des Gottes ihrer heiligen Schrift wegen seiner Selbstverteidigung verunglimpft und beschimpft.)

Die Friedensbewegung(en) und der Pazifismus haben allerdings eine Schwäche, die die Umsetzung ihrer Ideale in die Realität nicht nur behindern, sondern mehr oder weniger unmöglich machen: Es braucht zwei dafür. Und manchmal reichen nicht einmal die aus, wie Beispiele aus Gegenwart und Vergangenheit zeigen.

Dass es mindestens zwei braucht, macht ein einfaches Beispiel deutlich: Klein-Bullistan will seinen Willen durchsetzen und um das zu erreichen, fängt der Boss von Klein-Bullistan an zu drohen und zu fordern, beleidigt zu sein und zu schimpfen. Weil das nicht ausreicht, um die Drohungen glaubhaft zu machen, geht der Boss von Klein-Bullistan hin und rüstet auf. Der Kollege in Klein-Pazistan ist der Meinung, dass man mit friedlichen Mitteln jeden Konflikt bereinigen kann. Er gibt Forderungen nach Geldern nach, er gibt Forderungen Vorrechten nach, freut sich über seine „Kompromiss-Lösungen“, die den Frieden erhalten. Was wird der Boss von Klein-Bullistan denken? „Ach, ist der Präsi von Klein-Pazistan doch ein lieber, guter Mensch, jetzt lassen wir ihn mal in Ruhe, wir wollen doch alle Frieden“? Oder ist es doch nicht eher so, dass der Boss sagt: „Die haben sich bisher allen Forderungen gebeugt, wir können weiter gehen und neue Forderungen stellen und erfüllt bekommen, bis wir sie ganz eingenommen haben“?

So denn auch zum Beispiel beim GröFaZ: Nachdem er 1935 ins Rheinland einmarschiert war und dann die Wehrpflicht eingeführt hatte, gaben ihm die Westmächte Österreich praktisch kampflos – niemand kümmert sich drum – und 1938 war das Sudentenland fällig. Dass im Frühjahr darauf die gesamte Tschechei besetzt wurde, war schon nicht mehr der Rede wert. Erst als der Überfall auf Polen statt fand, merkten die Westmächte, was da wirklich im Gange war und wo sie mit ihrem Pazifismus gelandet waren. Fast sechs Jahre Weltkrieg mussten dafür sorgen, dass die ursprünglichen Folgen der Gier des Diktators rückgängig gemacht wurden – mit Millionen Toten und grausiger Zerstörung und Vernichtung, die der von den Pazifisten mit zu verantwortende Krieg mit sich brachte. Im zweiten Band der Zions-Passion von Bodie Thoene spricht ein Journalist mit einem Londoner Taxifahrer, der in typisch pazifistischer Manier die Gefahr Nazi-Deutschlands ignorierend der Meinung ist, dass Österreich unbedeutend ist und überhaupt, die spanische Armada war auf dem Meeresgrund gelandet und selbst Napoleon habe klein beigeben müssen. Der Journalist darauf: „Napoleon und die Spanier hatten keine Flugzeuge. Das wäre vielleicht einen Gedanken wert, was? Es hat mich weniger Zeit gekostet den Kanal zu überqueren, als mit dem Taxi hierher zu fahren. Die Nazis haben Flugzeuge. England hat Pazifisten.“

Heute haben sich die Pazifisten weiter entwickelt. Sie würden nicht mehr, wie seinerzeit die erschütterten Chamberlain und Daladier, dann am Ende doch noch den Kriegstreibern den Krieg erklären, sie würden sie weiter gewähren lassen. Denn heute sind sie noch konsequenter als damals. Und wenn nur die Israelis der PLO über nachgeben und sich mit dieser einigen würden, dann wäre alles in Ordnung. Und wenn doch nur die Amerikaner die Finger aus der Welt lassen würden, dann wäre alles in Ordnung und der Friede bräche aus. Dann wäre zwar Kuwait weiterhin durch Saddam besetzt und vermutlich die Bevölkerung zum allergrößten Teil ermordet, aber was gehen uns die Stammeskriege im Osten an.

Eines der besten Beispiele für pazifistische Intervention stellt der Sudan dar. Seit Jahrzehnten gibt es dort Mord und Totschlag. Unternommen wird nichts – außer gelegentlich der Vorwurf an die Amerikaner, warum sie denn dort nicht eingreifen, statt die Taliban oder Saddam bzw. inzwischen die von den Mullahs unterstützten Terroristen zu bekämpfen.

Was jetzt Israel angeht, so wird ja begeistert registriert, dass sie Mahmud Abbas und Ehud Olmert treffen und gehofft, dass sie sich einigen. Und dabei machen nicht nur die Pazifisten denselben Fehler wie sie ihn bei den Atom-Abrüstungsabkommen zwischen den USA und der UdSSR machten: Sie lassen außen vor, dass es weitere „Spieler“ gibt. Im Fall der Atomraketen beispielsweise die Chinesen. Im Fall Israels die übrigen Terrorgruppen, mal ganz abgesehen von den „netten“ Nachbarn, besonders Syrien und dem Libanon.

Solche Berücksichtigungen gehen allenfalls „Kriegstreiber“ etwas an. Pazifisten denken nicht einmal so weit, dass die Verhandlungen in dieser Art statt finden. Dort müssten die Israelis sich anhören, was die Terroristen zu sagen haben, den Forderungen zu 99-100% nachgeben und fertig. Was geht es uns an, dass die Islamisten mehr wollen – dass nach den „Samstagsleuten“ auch die „Sonntagsleute“ dran sind? Dass es nicht aufhören wird? Dass immer weitere Forderungen gestellt werden? Dass nur eins dagegen hilft: Sich dagegen auch militärisch zu wappnen, diese militärischen Mittel auch einzusetzen bereit zu sein und diese auch einzusetzen, wenn die übrigen Mittel sich als unwirksam erwiesen haben (wie es bei Saddam war, wie es im Sudan der Fall ist, wie es bei Hitler war – und wie es übrigens auch beim Iran der Fall ist, der aus inzwischen 27 Jahren „kritischem Dialog“ gelernt hat, dass er alles durchsetzen kann, was er will, weil der Westen – vielleicht mit Ausnahme der Amerikaner irgendwann – doch nichts unternimmt, um sich die Geschäfte verderben zu lassen.

Pazifismus steht also zwar für „absolute Kriegsgegnerschaft aus ethischen und praktischen Überlegungen“, aber genauso für völlige Ignoranz gegenüber den Leiden anderer Menschen, die unter Despoten, Tyrannen, Mördern leiden. Ebenso dafür, dass Konflikte nicht gelöst werden, dass Diktaturen nicht entgegen getreten wird, dass diese im Gegenteil ständig ermutigt werden noch dreister zu agieren. Und Pazifismus steht noch mehr dafür, dass die Gewalt und die Unterdrückung sich weiter ausbreiten dürfen, weil Pazifisten ihnen alles aus dem Weg räumen, was wirklichen Widerstand bedeuten würde. Pazifismus verursacht genau das Gegenteil dessen, was als sein Ziel angegeben ist. Wer Pazifismus vertritt, verursacht Unterdrückung und Unfreiheit. Wer pazifistische Methoden nutzt, bereitet der Freiheit und der Demokratie den Untergang. Leider.

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Peacenik

Freitag, 23. November 2007

Ein Peacenik hat vor allem eines im Sinn: Frieden – allerdings ausschließlich nach seiner Façon und Vorstellung. Und dazu gehört, dass der Westen (und insbesondere die USA und danach Israel) an allem Unheil der Welt (vor allem aber an kriegerischen Auseinandersetzungen) Schuld ist und Terroristen ausschließlich mit einem erhobenen Zeigefinger zur Vernunft gebracht werden können.

Herausragendes Merkmal der Peaceniks ist, dass sie nach Feinden immer nur bei der eigenen Seite suchen; tatsächliche Feinde werden hofiert und zu den Guten erklärt, die nur ihre Rechte einfordern, die ihnen von den Bösen auf der eigenen verweigert werden.

Peaceniks reden immer davon Frieden zu schaffen. Das tun sie mit einem Vokabular, das so friedfertig ist wie: „Ich könnte Bush umbringen!“, „Bush = Hitler“, „Wir unterstützen unsere Truppen, wenn sie ihre Offiziere erschießen“. Für Peaceniks ist es falsch das Böse zu bekämpfen; sie bekämpfen jeden, der bereit ist zu kämpfen und dabei nicht ausschließt gegen Völkermörder und Despoten auch mit militärischen Mitteln vorzugehen – während sie umgekehrt dem Völkermörder und Despoten das Recht nicht absprechen, Völkermord zu begehen und Krieg zu führen, weil das ja vom Westen provoziert ist.

Peaceniks definieren sich auch mit Vorliebe als tolerant. Das erschöpft sich dann aber sehr schnell, wenn man anderer Meinung ist als sie – insbesondere, was die Meinung zu Amerika oder Israel angeht. Sagt man einem Peacenik, dass die Israelis sich lediglich gegen die Terroristen verteidigen, dann wird man sofort niedergemacht. Die Toleranten stecken einen dann nämlich unmittelbar in eine Schublade: Neocon, Kriegstreiber, intolerant und rassistisch.

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Postdemokratie

Freitag, 23. November 2007

Eine weitschweifige Erklärung des Begriffs findet sich bei Wikipedia.

Auf den Punkt gebracht heißt Postdemokratie Entmündigung des Bürgers und Einschränkung bis hin zur Abschaffung seiner demokratischen Rechte. Grund dafür ist die Annahme, dass die Welt so komplex geworden ist, dass eine vernünftige Regierung nur noch durch die bzw. mit Hilfe derer möglich ist, die die intellektuelle Kapazität haben damit klar zu kommen. Die gewöhnliche Masse ist so ignorant und dumm, dass sie nicht begreifen können, womit in der Politik umgegangen wird.

Die EU entwickelt sich zum Paradebeispiel für die Umsetzung der Postdemokratie, die dort teilweise recht offen postuliert wird. Kommissar Peter Mandelson bezog sich darauf in einer Rede in Deutschland, als er es so formulierte: „Das Zeitalter der reinen, repräsentativen Demokratie geht ihrem Ende entgegen.“ Nett, dass die Bürger das nicht mit entscheiden dürfen. Die Eurokraten haben schon dafür gesorgt, dass das Konzept mehr oder weniger umgesetzt ist. Welches Papier, welches Gesetz, welche Vorschrift aus Brüssel wird heute noch ernsthaft diskutiert? Das Spielzeugparlament in Brüssel/Strasbourg quasselt über hoch gestochene Prinzipien und Finanzen; die Entscheidungen der Kommission werden praktisch ohne weitere Diskussion von den Regierungen übernommen und in den Staatsparlamenten abgenickt. Von demokratischen Prozessen kann in EU-Europa nicht mehr ausgegangen werden. Die Entscheidungen werden von einem kleinen Trupp Bürokraten getroffen und fertig. Diese Leute lassen sich (teuerste) Expertisen anfertigen, von Experten, die ihnen genehm sind. Objektiv sind diese Entscheidungen also mitnichten getroffen. Abweichende Meinungen werden unterdrückt. Personen, die auf Mauscheleien und Missstände aufmerksam machen, werden abgestraft und mundtot gemacht, wie der frühere EU-Beamte Paul van Buitenen (weiteres hier), wenn nicht ihre Existenz vernichtet.

Letzten Endes bedeutet Postdemokratie die Auflösung des demokratischen Gemeinwesens und seine Ersetzung durch Bürokraten und tatsächliche oder vermeintliche Experten, denen man sich gefälligst unterzuordnen hat, ob man nun will oder nicht.

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Political Correctness

Freitag, 23. November 2007

Eine totalitäre Ideologie der Intoleranz. Political Correctness behauptet in der Tradition der Bürger- und Gleichberechtigungs-Bewegungen zu stehen, überzieht deren Ziele aber weit und versucht sie der Allgemeinheit aufzuzwingen. Es geht nicht mehr um den höflich(er)en Umgang aller Menschen mit allen anderen, sondern um die selektive Verteilung einer solchen an ausgewählte „Korrekte“ und ihre Verweigerung gegenüber denjenigen, die nicht die Korrektheit und vermeintliche Toleranz der Definiteure einer bestimmten Korrektheit an den Tag legt.

Political Correctness ist ideologisch, weil abweichende Meinungen nicht geduldet werden.

Political Correctness ist undemokratisch, weil abweichende Meinungen nicht geduldet werden.

Political Correctness ist intolerant, weil abweichende Meinungen nicht geduldet werden.

Political Correctness ist totalitär, weil abweichende Meinungen nicht geduldet werden.

Political Correctness ist Erpressung, weil abweichende Meinungen nicht geduldet werden.

Wer abweichende Meinungen trotzdem äußern können will, wird nieder gemacht, isoliert und als rassistisch, totalitär, intolerant und ideologisiert stigmatisiert – also als genau das, was die politisch Korrekten sind, aber nicht zugeben.
Die politisch Korrekten behaupten zwar gerne, dass es DIE Wahrheit nicht gibt, sondern nur WahrheitEN – lehnen aber jegliche politisch inkorrekte Wahrheit ab.

Mit anderen Worten: Die Vertreter der Political Correctness sind genau das, was sie den politisch Unkorrekten vorwerfen. Political Correctness ist ein verlogenes Konzept des Betrugs und Selbstbetrugs. Wer mehr darüber lesen möchte, kann sich bei Politically Incorrect darüber informieren, wo sie herkommt und wie sie heute genutzt wird, vor allem von Muslimextremisten und Halal-Hippies.

Die Texas A&M University schreibt jährlich einen Wettbewerb für die angemessene Definition eines zeitgenössischen Begriffs aus. 2007 hießt der Begriff „political correctness“. Der Gewinnervorschlag:

Political Correctness ist eine Doctrin, die von einer eingebildeten, unlogischen, linken Minderheit gehegt und von skrupellosen Mainstream-Medien rabiat beworben wird, die Behauptung aufstellen, dass es absolut möglich ist einen Haufen Scheiße am sauberen Ende aufzuheben.