Posts Tagged ‘Gutmenschen’

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Bessermensch

Sonntag, 6. März 2016

ein besserer Begriff als „Gutmensch“, weil – so schreibt es Archi W. Blechenberg auf der Achse des Guten – er verharmlost. Gutmensch sollte durch „Bessermensch“ ersetzt werden. Der Bessermensch tut nämlich in seinen Augen nicht nur Gutes, er tut zugleich „Besseres“. Dass er das tut, haut er allen um die Ohren, die „Böses“ tun, wie zum Beispiel Fleisch essen oder in Federbetten schlafen. Oder kritische Fragen zur aktuellen Politik stellen. Dass die Bessermenschen sich dabei meist der selben Sprache bedienen wie die, denen sie Nazitum bescheinigen, stört sie nicht weiter. Schließlich sind sie die Guten, pardon, die Besseren. Die dürfen das.

Tobias Tobler hat auch etwas über den Begriff des „Bessermenschen“ geschrieben:

Es ist ein neuer Wahnsinn, der die deutsche politische Klasse mit den Jahren scheinbar schleichend überkommen hat und nicht nur sie, auch die etablierten Medien. Es ist die Diktatur der deutschen Bessermenschen, die uns heimsucht. Bessermenschen? Nun, ich will zum einen – politisch korrekt – nicht ein Wort benutzen, das gerade zum Unwort des Jahres erklärt wurde, zum anderen wäre Gutmensch auch viel zu harmlos für das, was ich kritisiere. Nein, wir haben es inzwischen mit seiner Steigerung, dem Bessermenschen zu tun.

 

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Antisemitismus-Leugnung

Dienstag, 17. Juni 2014

Eine Idee von Steven Plaut, der sich über den Begriff „Nakba-Leugnung“ ärgert:

Dieser Begriff muss auf all die verweisen, die darauf bestehen, dass Mitglieder der BDS-Bewegung (Boykott, De-Investition, Sanktionen) und ähnliche antiisraelische Initiativen und Bewegungen von irgendetwas anderem als schmutzigen Antisemitismus motiviert sind. Das ist der korrekte Begriff, der auf alle anzuwenden ist, die proklamieren, sie hassen und sind gegen Israel, aber nicht gegen Juden an sich. Und schließlich ist es auch der Begriff, der notwendig ist, um alle zu beschreiben, die mit dem Begriff „Nakba-Leugnung“ um sich werfen.

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Stalinismus-Leugnung

Dienstag, 17. Juni 2014

Eine Idee von Steven Plaut, der sich über den Begriff „Nakba-Leugnung“ ärgert:

Der Begriff „Stalinismus-Leugnung“ sollte auf alle angewandt werden, die vorgeben, sie seien sich der Tatsache nicht bewusst, dass einige der prominentesten Mitglieder der linken Lehrstuhlinhaber in Israel lebenslange Hardcore-Stalinisten sind. Eine Reihe Universitäts-Lehrkräfte, die auf der Chatliste der gesellschaftswissenschaftlichen Seiten Israels Beiträge posten, sind eingeschriebene Mitglieder der (stalinistischen) israelischen kommunistischen Partei, aber jeder Versuch diese Tatsache zu erwähnen wird von den Administratoren dieser Liste zensiert.

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Linksfaschismus-Leugnung

Dienstag, 17. Juni 2014

Eine Idee von Steven Plaut, der sich über den Begriff „Nakba-Leugnung“ ärgert:

Das ist der Begriff, der diejenigen beschreibt, die es ablehnen anzuerkennen, dass die radikale Linke in Israel (und sonstwo) fundamental gegen die freie Meinungsäußerung nicht Linker sind, ebenso gegen nicht linke Demokratie. Der Begriff sollte zudem auf alle diejenigen angewandt werden, die allen Kritiker der radikalen Linken vorwerfen sie seien „McCartyhisten“ und „Faschisten“.

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Lord Helmchen

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Rupert Neudeck seitdem er die „Grünhelme“ gegründet hat, auf deren Seite ich nicht verlinken mag, denn dort wird zu viel gequirlter Unsinn verzapft, der mit der Wirklichkeit vor Ort nun gar nichts mehr zu tun hat.

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homo bonus vulgaris

Freitag, 5. Dezember 2008

= gemeiner -> Gutmensch
(erstmals gesehen bei Wolfgang Röhl auf der Achse des Guten)

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pro-Terror-Friedensfürsprecher

Montag, 24. November 2008

auch: Terror befürwortende Friedensfürsprecher – Leute wie Lauren Booth vom Terror-Schiff nach Gaza oder auch jeder und jede sonst, die meinen „Frieden“ müsse dadurch geschaffen werden, dass man Israel verunglimpft bis verleumdet und die Terroristen müssten unterstützt werden. Alle die, die das Wort „Frieden“ ständig in den Mund nehmen, aber jegliche Verteidigung Israels gegen den Terror der PalAraber als nicht zulässig erklären. Alle die, die von Frieden reden, aber nicht zugeben wollen, dass die PalAraber und ihre „arabischen Brüder“ den Frieden meinen, der über den Gräbern der Juden eines vernichteten Staates Israel herrscht. Leute wie Lauren Booth (und Norman Paech, Norman Finkelstein, Norbert Blüm, Felicia Langer und wie sie alle heißen), die wider alle Fakten – Tony Blairs Schwägerin entgegen eigenem Erleben – behaupten, die Israelis würden für eine humanitäre Katastrophe im Gazastreifen sorgen und bei solchen Bildern nur eins denken können: Schlimmer als in Darfur!

Kurz: Die Leute, die „Frieden“ sagen, aber „terrorisiert die Juden“ meinen.

Gefunden habe ich den Begriff erstmals bei Elder of Ziyon (auf Englisch): pro-terror „peace“ advocates.