Posts Tagged ‘Israel’

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„Gerade wir als Deutsche“-Deutsche

Mittwoch, 5. Januar 2011

Solche Leute haben es sich zur Pflicht gemacht, den Juden/Israelis die Leviten zu lesen, was man aus der Schoah zu lernen hat. Wolfgang Pohrt definierte sie schon 1982 so:

Mit den Verbrechen, die Deutschland an den Juden und an der Menschheit beging, hat es sich eigenem Selbstverständnis gemäß das Vorrecht, die Auszeichnung und die Ehre erworben, fortan besondere Verantwortung zu tragen. Der Massenmord an den Juden verpflichte, so meint man, Deutschland dazu, Israel mit Lob und Tadel moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde. Zwei angezettelte Weltkriege böten, so meint man weiter, die besten Startbedingungen, wenn es um den ersten Platz unter den Weltfriedensrichtern und Weltfriedensstiftern geht – frei nach der jesuitischen Devise, dass nur ein großer Sünder das Zeug zum großen Moralisten habe. Je schrecklicher die Sünde, desto tiefer die Buße und Reue, je tiefer die Buße und Reue, desto strahlender am Ende die moralische Überlegenheit.

Dazu analysiert er:

Weil gerade die Linken hier weder den Nationalsozialismus noch Auschwitz begriffen haben, weil sie Ersteren mit einem besonders tyrannischen Regime und Letzteres mit einem besonders grausamen Blutbad verwechseln, deshalb haben sie die Hoffnung nicht aufgegeben, das Unrecht, welches sie anderswo entdecken, könne Deutschland entlasten.

Und wenn jüdische Israelhasser und/oder Antisemiten, Alibijuden der üblen Sorten solchen Müll noch unterstützen, dann ist der „Gerade wir als Deutsche“-Deutsche besonders zufrieden.

Gerd Buurmann hat übrigens anlässlich des Holocaust-Gedenktags 2011 in Köln ein besonders deutliches Beispiel für eine „Gerade wir als Deutsche“-Deutsche in petto.

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die intellektuelle Hamas

Montag, 20. Juli 2009

Nicht die geistigen Brandstifter a la Khaled Meschaal oder Scheik Yassin, die selbst nicht aktiv die Bomben werfen, sondern nur die theologischen Begründungen liefern, sondern die Israelhasser-Truppen um Norman Paech, Jürgen Cain Külbel, Uri Avneri, Felicia Langer, Yavuz Özoguz, Hajo G. Meyer, Erhard Arendt, Thomas I. Steinberg, Evelyn Hecht-Galinski, Claudia Karas, Gürhan Özoguz und wie sie alle heißen.

Robin Renitent vom Rebellog hat sich diese nette Kennzeichnung überlegt und sogar einen Buchdeckel dazu erstellt, denn sie sind nicht einfach nur Israel-Hasser, sondern „die willigen Helfer der Hamas an der Vernichtung Israels mitwirken wollen“. Sie machen „Antisemitismus abseits von Neonazis und Schaftstiefeln“ salonfähig und haben im Zweifelsfall einen verheerenden Einfluss auf idealistische Jugendliche.

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Raketenfrei

Dienstag, 6. Januar 2009

Das gibt es nur in Israel. Alles, was mit „frei“ zusammenhängt, wird von Schülern normalerweise sehr begrüßt: Hitzefrei, Schneefrei, das kennen die meisten. Aber „Raketenfrei“?

Raketenfrei kennen nur Schüler und –innen, Studenten und –innen, sowie auch Arbeitnehmer und –innen in Israel. Das gibt es nirgendwo sonst. Nicht einmal in Florida in der Umgebung von Cape Canavaral.

Nur hat dieses Raketenfrei einen tödlichen Hintergrund, der den Lernen nur allzu bewusst ist: Sie können sich nicht über die zusätzliche Freizeit freuen, denn sie kennen den Grund: der terroristische Versuch sie umzubringen. Sie haben frei, weil sie Zuhause (hoffentlich) sicherer sind als in der Schule oder Universität. Sie haben frei, weil es Leute gibt, die sie zwar nicht kennen, sie aber trotzdem umbringen wollen. Nur weil es sie gibt. Juden und ihren Staat.

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Ahnungslose Märtyrer / Märtyrer-Bomber

Donnerstag, 7. Februar 2008

Bomber, die gar nicht wissen, dass sie Bomber sind, weil sie nicht verstehen, was mit ihnen gemacht wird.
Gefunden habe ich den Begriff bei Robert Spencer, der ihn von Aaron Hanscom auf Pajamas Media übernommen und erweitert hat.

Die Islamisten im Irak, aber auch in anderen Ländern, gehen dazu über geistig Behinderte als Bombenträger für ihre Massenmord-Anschläge zu benutzen. So wurden am 1. Februar zwei Frauen mit Down-Syndrom auf zwei Märkte in Bagdad geschickt; sie hatten Bomben umgeschnallt und wurden mit Hilfe von Mobiltelefonen „ferngezündet“. Die beiden waren wahrscheinlich höchstens 16 Jahre alt und verwandt.

Dass die grausigen Mordbanden geistig Behinderte für ihre Taten benutzen scheint kein neuer Trend zu sein. In Afghanistan setzten die Taliban offenbar schon regelmäßig auf junge Männer, die „geistig verwirrt, zurückgeblieben, mental instabil oder unter Drogen stehend“ sind. Die israelischen Sicherheitskräfte haben vor kurzem einen Jugendlichen entwaffnet, der von Terroristen an eine Straßensperre geschickt wurde.

Auch im Irak wurden schon Dutzende geistig behinderte Kinder von den Terroristen benutzt – auf dem Rücksitz von Autos zur Ablenkung der Sicherheitskräfte, als Träger ferngezündeter Bomben, die ihren Eltern abgeschwatzt werden, damit „die Familien entlastet werden“. Die Terroristen brüsten sich sogar damit, dass sie diesen Behinderten etwas Gutes tun: Wir geben ihm die Chance nützlich zu sein und nicht mehr unter den täglichen Schlägen seines Vaters zu leiden. Hier bei uns bekommt er Islam-Unterricht und wird bald ein guter Kämpfer sein und vielleicht sogar eines Tages ein Selbstmordbomber im Namen Allahs werden.

Das ist die irrsinnige „Menschenfreundlichkeit“ dieser „Gottesmänner“ – statt ihre Gesellschaft zu einer zu erziehen, die behinderten Menschen hilft, sie als Menschen anerkennt, die ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht, machen sie sie zu Kanonenfutter eines Todeskults, dem sämtliche Menschlichkeit endgültig verloren gegangen ist. Aber von ihrem Mörder-Gott behaupten sie, er sei „barmherzig“ und „gnädig“!

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Oslo-Krieg

Freitag, 23. November 2007

Zuerst beim israelischen (jetzt) Internet-Sender und Nachrichtenportal Arutz-7 benutzte Beschreibung des „Zweiten Intifada“.

Da dieser Terror-Krieg kein spontaner Volksaufstand war, sondern vom ersten Moment an inszeniert und gesteuert, ist der Begriff der „Intifada“ nicht haltbar. Da andererseits der Oslo-„Friedensprozess“ die Grundlagen dafür legte, dass Arafat und seine Kumpane diesen Terrorkrieg gegen Israel anzetteln konnten, sollte er auch als Namensgeber dafür herhalten.